Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : SCHWEIZ: Auffälligkeit bei Nr. 52 Xa
Dinophil
21.09.2006, 22:18
Liebe Forumler bzw. liebe Schweiz-Sammler!
Bin kürzlich auf diese (MICHEL) Nr. 52 Xa gestoßen, die eine deutliche parallele Linie rechts von der rechten Umrandungslinie zeigt - wie ich finde sehr markant.
Vielleicht ist es ja nur eine Druckzufälligkeit, aber wer weiss mehr? Mit meinem MICHEL-SPEZIAL komme ich nicht weiter - vielleicht hat ja jemand einen Zumstein Schweiz-Spezial? Bin für jeden Hinweis dankbar!
Es grüßt euch
Joachim
filamaxo
21.09.2006, 23:11
Hallo Joachim
Diese Doppelränder, wie auch verdickte Ränder sind bei diesen Ausgaben relativ häufig. Gemäss Zumstein Spezial rechtfertigen diese immer wiederkehrenden Auffälligkeiten einen geringen Zuschlag.
Allerdings bin ich kein Schweizspezialist, vermute aber, dass aus diesen Doppeldrucken keine Bogenpositionen heraus gelesen werden können, also eher unter Druckzufälligkeiten rangieren.
Im Zumstein-Spezial ist zwar bei der Mi 52X ein wertvollerer Doppeldruck vermerkt. Es heisst jedoch im Begleittext "vorderseitiger Doppeldruck". Darunter verstehe ich einen Doppeldruck des ganzen Markenbildes. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Immerhin, der doppelte Rand bei Deiner Marke ist bestechend sauber.
Gruss
Filamaxo:)
Dinophil
22.09.2006, 16:26
Hallo, Filamaxo!
Herzlichen Dank für diesen absolut hilfreichen Hinweis. Naja, hätte ich schon einige Hundert dieser Ausgabe unter der Lupe gehabt, dann hätte ich vielleicht bemerkt, dass die Doppelränder häufiger vorkommen. Aber es waren bisher höchstens 25-50 und da hilft solche Aufklärung weiter:)
Schöne Grüße von
Joachim
Diese Doppelränder, wie auch verdickte Ränder sind bei diesen Ausgaben relativ häufig. Gemäss Zumstein Spezial rechtfertigen diese immer wiederkehrenden Auffälligkeiten einen geringen Zuschlag.
Bei der Wertziffer gibt es sehr viele solche Merkmale.
Ich bin der Meinung dass es sich um Feldmerkmale handelt.
Es ist mir nicht bekannt, dass die vielen verschieden Druck nach Feldern rekonstruiert wurden.
Es ist mindestens für die späten Drucke möglich, da Bogen, Bogenteile im Handel noch zirkuliern.
Ich mag mich in weiter Ferne daran erinnern ein in einem ausführlichen Abartenwerk geblättert zu haben.
Strubeli
12.03.2008, 15:20
Hallo Dinophil
Die Auffälligkeit die Du mmeinst kommen von kleinen Holzleisten mit der die Drucksteine ( Klisches) mehr oder weniger genau zentriet worden sind, da diese ja zum Teil wieder Ausgewechselt werden mussten konnten die Holzleisten nicht versenktwerden sonder standen mit dem Druckstein auf selber höhe und haben die Druckfarbe auch aufgenommen.
siehe auch unter http://www.briefmarken.ch/zshop/
Die Buchdruckausgabe 1882 im Ziffermuster
Grüessli aus der Schweiz:)
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