Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ebay Kategorie Fälschungen?
Fehldruck
01.08.2006, 21:30
Wäre eine Extra Kategorie Fälschungen bei ebay hilfreich, um die Angebote von Fälschungen noch deutlicher für die Käufer als eben solche kenntlich zu machen???
Fehldruck
iceland10
01.08.2006, 21:44
und nur zusammen mit Artikeln wie o.O. oder ohne Obligo oder ähnlichem.
iceland10
saeckingen
01.08.2006, 21:47
Das wird nicht viel bringen, da die ganzen o.O., "vermutlich falsch", "offziell als falsch angeboten" etc. weiterhin unter echt angeboten werden wird, da keiner bei Fälschungen sucht.
Käufer mögen sich aber dann noch sicherer fühlen den Mist zu kaufen, ist ja nicht unter Fälschung eingestellt.
iceland10
01.08.2006, 22:02
@saeckingen: wenn es eine solche Rubrik bei ebay geben sollte, mit dem Hinweis bzw. der Vorgabe dass falsches Einstellen zur Löschung führt, dann würde es meines Erachtens sehr viel bringen, da genügend User unterwegs sind die nach o.O. oder Fälschungen aus ihren Gebieten schauen.
Diese dann zu melden ist ja Dank der zusammenarbeit des BDPh und ebay heute kein Problem mehr, wenn die Angaben fundiert sind.
Um das ganze für ebay nicht ganz umsonst zu machen, warum schreibt ebay bei Löschung von Artikeln dem Mitglied die Einstellgebühr wieder gut :confused:
Wenn es an den geldbeutel geht, dann werden auch Anbieter sensibel :o
Gruss
iceland10
.....denn die Hoffnung stirbt zuletzt :eek:
Nene, nur andersrum wird ein Schuh daraus.
Briefmarken müssen als echt angeboten werden. Ahnlich der Rubrik "Neu" oder "Gebraucht". Das muss ein PFLICHTFELD werden wo der Verkäufer beim Einstellen "Echt" oder von mir aus "Nicht Echt" anklicken muß. Nur zwei Möglichkeiten und eine muss "Echt" lauten.
Bei "Echt" ist alles OK, die Einstellung erfolgt,
bei "Nicht Echt" öffnet sich ein Pulldown-Menü mit
-- o.O.
-- Fälschung
oder
-- ich bin ein Betrüger und möchte Ihr Geld,
dann erfolgt die Einstellung.
Alles zeitgleich mit dem Hinweis versehen, dass der Verkäufer egal, ob er/sie fahrlässig oder vorsätzlich falsche Angaben gemacht hat, strafrechtlich verfolgt werden kann.
Wird das Feld nicht ausgefüllt erfolgt keine Einstellung.
Christian
Vorteil:
Dadurch würde sich eine zusätzliche Kategorie Fälschungen erübrigen. Jeder könnte sein Sammelgebiet weiterhin abfragen, aber direkt erkennen, ob hier Briefmarken/ Belege als echt angeboten werden.
jörgensen
01.08.2006, 23:40
Die Einführung dieser ebay-Kategorie würde der Philatelie im Ganzen zutiefst moralisch schaden.
Es hilft nur Aufklärung! Und dabei ist jeder Versuch willkommen! Auch wenn es sehr mühevoll und langwierig ist.
Außerdem:
Für die teuren Fälschungen gibt es Prüfer. Und bei dem Massenkram muß eben der eine oder andere Anfänger durch. Wir haben doch alle mal angefangen mit Höhen und Tiefen.
Der Streitwert einer neuen Ganzfälschung einer ungültigen Briefmarke liegt meist in einem Bereich, der vor Gericht nicht zugelassen wird. Man stelle sich die Überflutung der Gerichte vor, wenn unsere Rechtssprechung sich auf die vielen Massenfälschungen einlassen sollte. Und bei den gültigen Marken hält die Post (Finanzministerium) die Hand drauf.
Nene, nur andersrum wird ein Schuh daraus.
Briefmarken müssen als echt angeboten werden. Ahnlich der Rubrik "Neu" oder "Gebraucht". Das muss ein PFLICHTFELD werden wo der Verkäufer beim Einstellen "Echt" oder von mir aus "Nicht Echt" anklicken muß. Nur zwei Möglichkeiten und eine muss "Echt" lauten.
Bei "Echt" ist alles OK, die Einstellung erfolgt,
bei "Nicht Echt" öffnet sich ein Pulldown-Menü mit
-- o.O.
-- Fälschung
oder
-- ich bin ein Betrüger und möchte Ihr Geld,
dann erfolgt die Einstellung.
Alles zeitgleich mit dem Hinweis versehen, dass der Verkäufer egal, ob er/sie fahrlässig oder vorsätzlich falsche Angaben gemacht hat, strafrechtlich verfolgt werden kann.
Wird das Feld nicht ausgefüllt erfolgt keine Einstellung.
Christian
damit dürften nur geprüfte Ware als echt eingestellt werden (wer traut sich schon zu, außer den wenigen Profis 100% zu garantieren, Gebiete die nicht gesammelt werden könnten nicht eingestellt werden da ich sie nicht als 100% echt anbieten kann und unerfahrene, unsichere Sammler werden mit Fälschern und Betrügern auf eine Stufe gestellt da sie weder das Geld für eine Prüfung noch die Erfahrung jahrelangen Sammelns haben um ihre Ware als echt anzubieten.
Hangover
02.08.2006, 10:05
und unerfahrene, unsichere Sammler werden mit Fälschern und Betrügern auf eine Stufe gestellt da sie weder das Geld für eine Prüfung noch die Erfahrung jahrelangen Sammelns haben um ihre Ware als echt anzubieten.
Warum? Gerade die Betrüger stellen sich doch gerne auf den Standpunkt im Zweifelsfall "von nichts gewusst zu haben". Erst der Nachweis des Gegenteils macht aus dem Verkauf ein Betrugsdelikt. Mit anderen Worten: Die "Profis" werden ihr Zeug beim echten Material reinstellen oder gleich noch falsche Prüfzeichen hintendraufmalen lassen und es nicht besser wissen.
seh ich genauso. Ich bezog mich auf Philas Liste die die nur echt oder eben Fälschung mit den Untermenüs anbietet. Der ehrliche, aber vielleicht nicht so bewanderte Sammler, wird also sagen: "kann ich garantieren das mein Angebot 100% echt ist...vor allem wenn es nicht mein Sammelgebiet ist" Nein! bleibt mir folglich nur die Option unter Falsch einzustellen:(
Spargummi
02.08.2006, 11:23
Hallo,
mit der Kategorie echt und Fälschung hätte ich auch meine Probleme. Ich könnte dann weder Kolonien, noch Memel oder Danzig, noch Infla verkaufen, ganz abgesehen von den dt. Lokalausgaben und SBZ. Diese letzten 2 Gebiete sammle ich zwar intensiv und habe auch einiges an Literatur, aber einige der Prüfer kennen sich nicht mal richtig gut aus und machen nachweislich Fehler. Welche Garantien sollte ich dann abgeben (außer vielleicht Prüfgarantie). Wenn ich bei jeder Inflamarke erst stundenlang nachschauen müßte ob und in welchem Zeitraum der verwendete Stempel gültig war, für einen Zuschlag (nicht Gewinn) von 10 Euro, das kann es nicht sein, abgesehen davon, daß ich die Spezialliteratur von Sammelgebieten, die ich nicht sammle, gar nicht besitze.
Genauso unsinnig, aber diskussionswürdig wäre eine Aufspaltung der Kategorien in
1) öffentliche Bieterliste - nicht einsehbare Bieterliste
2) Bewertungen auf privat gesetz - Bewertungen öffentlich einsehbar
3) Rückgaberecht ja - nein.
Ich habe leider auch keine Lösung für das Problem mit den vielen Fälschungen, aber dieses Phänomen, dass dt Marken häufiger gefälscht vorkommen als Marken anderer Länder ist schon lange bekannt, viel länger als es ebay überhaupt gibt.
Vielleicht ist es auch der falsche Ansatz eines BDPh Forums ebay zu einer solchen Lösung zu bewegen, die ganzen Saalauktionatoren (meist Mitglieder des BDPh) aber unbehellicht lassen. Vielleicht müßte man mit den Saalauktionatoren anfangen und wenn das gut funktioniert kann man diese Richtlinien auch nicht BDPh-Mitgliedern nahe legen.
Gruss
Spargummi
Spargummi
02.08.2006, 14:32
@doeppy
vielleicht liest Du erst einmal meinen Beitrag bevor Du darauf antwortest, das hilft meistens.
doeppy: "wenn du schon schreibst "im eigenen Haus", dann fange bitte bei Dir selber an. Verkaufe bitte keine Fälschungen."
wissentlich verkaufe ich keine Fälschungen, ich räume Rückgaberecht ein, ich habe keine negative Bewertung. Ich verkaufe bei ebay Briefmarken aus der ganzen Welt, was soll ich Deiner Meinung nach tun?
doeppy: "Dein Beitrag sollte wohl den Vorschlag zerreden. Es geht nicht darum, woanders anzufangen. Alle Fälschungen sollten - egal wo sie auftauchen - bekämpft werden. Also sowohl bei ebay, bei Auktionen als auch auf Tauschbörsen usw."
Ich wollte keinen Vorschlag zerreden, sondern es handelt sich um eine Umfrage und wenn man die anders beantwortet als Du Dir es wuenscht, muß man es trotzdem begründen, wie übrigens viele meiner Vorposter auch Bedenken der Durchführbarkeit geäußert haben. In dieser Umfrage geht es explizit um ebay. Daß immer mehr Saalauktionatoren wissentlich Fälschungen mit dem Zusatz o.O. anbieten, oder der Inhaber der Konsultationsstelle für Fragen des Sammlerschutzes bei ebay Preistreiberei betreiben, finde ich eine Stufe krimineller als was bei ebay abläuft (meine subjektive Meinung) und hier hätte der BDPh oder der APHV vielleicht sogar eine Handhabe, aber um aus den APHV herauszufliegen muß man wohl mehr als nur goldene Löffel geklaut haben.
doeppy: "Die Zwangsläufigkeit, den Leuten Fälschungen verkaufen zu müssen, weil Du keine Lust und Zeit hast Dich mit Literatur auseinanderzusetzen, sehe ich als nicht gegeben an."
das ist schon wieder eine sehr ungehörige Unterstellung. Ich habe meterweise Literatur und einiges sogar gelesen, allerdings nur über mein Sammelgebiet, Kataloge habe ich natürlich alle Michelausgaben weltweit. Man kann sich nicht mit allem auskennen sonst würde ich ja in Basel arbeiten, aber ich veröffentliche jede email in meiner Verkaufsbeschreibung, die auf Fälschungen oder ähnliches hinweisen.
doeppy: "Du wirfst den Prüfern vor, sie würden falsch prüfen. Möchte nur wissen, woher Du Dein Wissen von den Falschprüfungen hast, wenn Du keine Literatur liest."
ok siehe oben wer lesen kann, ist klar im Vorteil. In den Rundschreiben der ArGe Deunot (früher Loknot) wurden solche Falschprüfungen diskutiert. Ich werfe den Prüfern gar nichts vor, nur es kommt selbst bei den Prüfern vor, daß sie Fehler machen, nach Tagesform prüfen usw. siehe auch aktuelle Diskussion über Farben.
"Niemand möchte hereingelegt werden. Und die meisten die erkennen, dass sie hereingelegt wurden, werden sich von der Philatelie verabschieden und sind auch nicht mehr für die Verkäufer von guter Ware zu erreichen."
hier kann ich Dir mal bedingt zustimmen und das Forum in Zusammenarbeit mit watchdog leistet hier hervorragende Arbeit. Ich denke, dass ist der richtige Weg: aus dem BDPh heraus die Fälschungen bekämpfen und nicht ebay sollte dies und ebay sollte das, DENN ES IST KEIN EBAY PROBLEM.
Mit meinem Beitrag wollte ich zum Ausdruck bringen, daß eine anklicken irgendeines Kästchens echt oder falsch, wenig bringt und damit die Sache eher verschlimmert als verbessert (siehe auch einige posts von anderen).
Vielleicht wäre eine Unterteilung in geprüft, nicht geprüft und Fälschung/o.O. eine mögliche Alternative. Wobei man für Marken, die mit o.O. (oder ähnlichem) beschrieben sind automatisch ein 3-monatiges Rückgaberecht einräumen muß und nicht eine Rückgabe ausschließen darf (sowas wäre doch sowohl für Saalauktionen als auch für ebay wünschenswert).
Wenn Du eine Umfrage möchtest:
Wäre die Einführung einer ebay Extra Kategorie Fälschungen sinnvoll?
ja
ja doch
ja sicherlich
ich bin auch dafür
dann muß Du eine neue Umfrage starten, solange dies nicht geschieht, nehme ich mir die Freiheit heraus meine Abstimmung zu begründen, ohne das ich je auf die Idee kommen würde Fälschungen zu verkaufen, aber auch ohne die Idee eine weiter philatelistische Bibliothek in meinen 4 Wänden aufzubauen.
So jetzt lies erst mal in Ruhe den ersten Beitrag und dann vielleicht diesen nochmal und dann hoffe ich doch sehr, dass Du Deine "Einwände" relativierst.
Gruss
Spargummi
Hallo @Doeppy,
Spargummi hat m.E. lediglich beschrieben, dass es Fälle geben kann, bei denen er nicht GEWÄHRLEISTEN kann, dass die Marken echt sind. Ich denke, er meinte dabei die folgende Situation:
Ich habe - woher auch immer - eine ungeprüfte gestempelte Marke sagen wir zu 50 Michel-Euro, die nicht zu meinem Spezialgebiet gehört, und die ich loswerden möchte. Die Stempel sind fälschungsgefährdet. Was kann ich nun realistischerweise tun?
Ich schlage im Katalog nach, vergleiche Ausgabedatum und Stempeldatum, schaue nach, ob der Stempel aufkopiert ist etc. Aus allen diesen Quellen kann ich nach bestem Wissen und Gewissen keine Fälschung oder Verfälschung erkennen.
Und nun?
Die Marke für 20 Euro Mindestgebühr + 2x Porto zum Prüfer schicken, drei Monate auf ein Ergebnis warten und sie dann für 5 € verkaufen? :mad:
Das Handbuch der zugehörigen ARGE für 88,50 € kaufen und die Marke dann für 5 € verkaufen? :mad:
Für 70 Euro nach München fahren, in die Philatelistische Bibliothek gehen und dort nachschlagen? Die Marke dann für 5 € verkaufen? :mad:
Mir einen Ofen kaufen und die Marke dort verbrennen?:mad:
Lange Rede - kurzer Sinn: es kann Fälle geben, wo auch ein seriöser Sammler keine Garantie abgeben kann. Hier halte ich eine Nachprüfgarantie mit Rückgaberecht für fair.
Um nicht mißverstanden zu werden:
1. Von kommerziellen Händlern muss man erwarten, dass sie echt von falsch für alle ihre Angebote unterscheiden können, bei Sammlern wird es Ausnahmen geben.
2. Ich kenne @Spargummi weder persönlich, noch ist dies mein Forums-Zweitname.
@Spargummi, sollte ich Dich falsch verstanden haben, überweise mir bitte 10% der Millionenerlöse, die Du mit Deinen o.O.-Fälschungen erzielst, auf mein Nummernkonto in Liechtenstein :D
Oh, da war die Angeklagte schneller als sein selbsternannter Verteidiger.
Ich habe gerade dafür gestimmt, dass Fälschungen gar nicht verkauft werden dürfen, wohl wissend, dass dies kaum realisierbar ist. Manchmal bin ich eben doch gerne Idealist.
Spargummi
02.08.2006, 14:59
Hallo ralph aus Berlin,
ich bin Ralf aus Berlin, vielleicht kann man sich mal kennenlernen, da ich Deine Beiträge immer gerne lese, da sie sich im Ton nicht vergreifen. Vielen Dank für Deinen Beitrag, aber das ich schon etwas zu meiner Ehrenrettung benötige hoffe ich doch nicht. Ich verkaufe bei ebay unter dem nick ralfsu, hauptsächlich moderne postfrische Marken und Blocks, da sie meistens nicht gefälscht vorkommen. Da ich aber viele deutsche Gebiete sammle, kommt es auch vor, dass ich die Sachen, die ich nicht brauche weiterverkaufe. Ich mache dass schon seit Jahren und habe nur gute Erfahrungen als Verkäufer (als Käufer habe ich leider auch schon einige Fälschungen gekauft).
Aber ralph hat mich schon verstanden, man kann nicht für jede Marke eines jeden Gebietes eine Garantie abgeben, deshalb fand ich eine Einführung der Kategorie echt oder falsch für Briefmarken nicht praktikable, aber vielleicht hat doeppy oder jemand anderer eine Idee.
Ich halte meinen Vorschlag aus dem 2. post für gut, daß man für o.O. Marken automatisch ein 3-monatiges Rückgaberecht einräumen muß (egal ob Privatverkauf oder gewerblicher). Könnte das ein Schritt in die richtige Richtung sein.
Gruss
Ralf
Nick @ralph: Vorname: Ralph, Wohnort: Berlin, Geburtsjahr 1962
Nick @Spargummi: Vorname: Ralf, Wohnort: Berlin, Geburtsjahr 1962
@Spargummi,
ich werde (hoffentlich) am 22.9. beim Vortrag von @deckelmouk auf den Briefmarkentagen Berlin International sein. Ich glaube, Du hast dafür auch schon zugesagt.
Fehldruck
02.08.2006, 16:05
Und wenn nur ein Berliner Ralle da ist, decke ich hier an dieser Stelle die Zweitnickaffäre auf! :D :D :D
Fehldruck
reichswolf
02.08.2006, 22:26
@ doeppy:
Ich finde das schon sehr hart, was du @Spargummi da vorwirfst. Bevor ich (oder irgendwer) aber hier "über dich herfallen", erklär doch mal, wie du in einem Fall wie dem von @ralph geschilderten vorgehen würdest. Ich wüßte nämlich auch nicht, was ich dann machen sollte. Selbst der billigste Katalog würde (bei mir) jeden zu erwartenden Gewinn nämlich auffressen, ohne daß ich durch ihn tatsächlich in die Lage versetzt würde, Echtheitsgarantien zu geben. Evtl. wüßte ich auch nach dem Lesen im Katalog noch nicht einmal, ob die Marke überhaupt fälschungsgefährdet ist. Auch hier nachzufragen halte ich bei der Menge an (größtenteils ausländischen) Marken, die bei mir noch aus Kindheitstagen im Album stecken, für nicht OK, schließlich sollen nicht andere arbeiten für meinen Gewinn. Und einfach auf Teufel komm raus irgendwelche Marken bei mir zu horten, die ich nicht brauche, ist doch auch nicht die Lösung, ebensowenig wie wegwerfen. Im Moment verschenke ich zwar einiges (wobei der Katalogwert wahrscheinlich insgesamt nicht mal auf 50€ kommt), aber das kann man doch nicht einfach so von jedem erwarten, oder!?
Versteh mich bitte nicht falsch, dies soll kein Angriff gegen dich sein, vielleicht habe ich ja wirklich die einfachste Lösung übersehen...
Ratlos & gespannt auf deine Antwort verbleibt
der reichswolf
Grüße an alle!
Ohne Partei ergreifen zu wollen:
Ich war in der Schule und das war kostenlos, aber nicht umsonst.
Bildung ist teuer!
Wer mit einem Heiligenschein bei Ebay verkaufen möchte, sollte sich seiner
Sache ziemlich sicher sein. Dazu gehört Lehrgeld ... welches man lieber in
Literatur investiert, als sinnlos erstmal einzukaufen.
Die intensive Beschäftigung mit dem eigenen Sammelgebiet schärft schon
den Blick für Fälschungen usw. Daraus resultierend werden sich Vergleiche
mit anderen Gebieten ableiten, wo ähnliche Voraussetzungen herschen.
Aber:
Sicher kann man nicht auf jedem Gebiet ein Spezi sein und es kommt bei
Sammlungskäufen immer wieder vor, dass einem Material in die Hände fällt,
welches man noch nie gesehen hat. So gehts allen ...
Sich aber erkundigen, sei es im Verein, oder hier, im Briefmarkenladen, oder
weiß der Geier wo ... das sollte kein sonderliches Problem darstellen.
Als kleines Extra: Habe ich nicht irgendwo gelesen, das sich APHV Mitglieder
dazu verpflichtet haben, keine Lose mit Zusatz o.O. anzubieten???
Beste Grüße 1867
Edit/ noch was vergessen:
Ich habe für ja gestimmt.
Die Gefahr besteht allerdings, dass nur für diese Kategorie Fälschungen hergestellt werden.
Gefahrlos für den Produzenten, denn er bietet sie ja als solche an ...
Das bitte ich zu bedenken. Ein nicht unerheblicher Einwand wie ich meine ...
"Der Verkauf von Fälschungen sollte komplett verboten sein."
Diesen Abstimmungspunkt hätte man weglassen können, in meinen Augen albern.
Vermeiden lässt es sich nicht durch Unkenntnis der Verkäufer (ob mit oder ohne Absicht)
und es wäre für mich ein Verlust, da ich gerne auch Fälschungen kaufe, welche sich auf mein
Sammelgebiet beziehen
Spargummi
03.08.2006, 10:45
@doeppy,
hier 'rumreden kann jeder, ich jedensfalls habe noch keinen Beitrag von Dir hier lesen können, der sich mit Sammlerschutz oder Fälschungsbekämpfung beschäftigt. Ich habe zumindest hin und wieder Fälschungen aus meinem Sammelgebiet hier im Forum vorgestellt (siehe auch Beitrag Fredersdorf Fälschung von gestern). Also mir Profitsucht, Faulheit und ähnliches zu unterstellen ist frech. Außerdem unterstehlst Du mir permanent ich würde Fälschungen oder fälschungsgefährdete Marken verkaufen, da hätte ich gerne einen Beleg dafür, ansonsten bitte Finger stillhalten. Also was willst Du eigentlich, bemühe Dich auch selbst um Fälschungsbekämpfung und gehe bitte auf Argumente ein, anstatt wild hier Anschuldigungen zu posten. Eine Idee wäre es Dein "Öffentliches Profil" zu entanonymisieren (gibt es das Wort ?). Wer ein posting falsch verstehen will, versteht ihn falsch, da kann man keinem helfen.
Vielleicht ist der Fredersdorf Fälschungs-Thread ein gutes Beispiel. Die Fälschung ist nur durch Spezialwissen erkennbar. Die Fehleinstellung ist in einem älteren Rundbrief der ArGe Loknot beschrieben (für doeppy: ich habe den Rundbrief und ich habe ihn sogar gelesen, aber besser noch, ich habe mich auch daran erinnert). Wie ich mit sowas umgehen würde, habe ich beschrieben, ich würde emails, die mich darauf hinweisen in der Artikelbeschreibung veröffentlichen und Rückgaberecht räume ich so oder so ein. Jetzt Deine Vorgehensweise bitte.
Gruss
Ralf
@doeppy,
Privat Telegramme???
Es gibt hier im Forum Private Nachrichten von Forumsmitgliedern an Forumsmitglieder. Wenn Du auf den Mitgliedsnamen klickst findest Du den entsprechenden Link...
Du magst eine Meinung haben, welche ... aber völlig desorientiert und willkürlich an der glatten Wirklichkeit vorbei geht.
Nimmst du mir den Glauben am Kauf von Fälschungen, nimmst du mir auch den
Vergleich und damit den Glauben an Originalen, nimmst du mir diesen
Vergleich verkauf ich dir morgen alles :D und du wirst es wohl kaufen, weil du
ja Fälschungen ablehnst und dir somit der Vergleich fehlt.
Das sollte sich rächen. Denn ohne Vergleich, hält sich die Wirklichkeit in
Grenzen.
Ich habe bestimmt schon sehr viel Geld für Fälschungssammlungen aus-
gegeben, das habe ich bestimmt nicht für dich gemacht. Denn du scheinst
drauf zu vertrauen, das jeder alles weiß.
Vertraue drauf, dass auch du eine Fälschung in deiner Sammlung haben wirst!
Für Leute wie dich, dürften die Prüfergebühren nicht hoch genug sein.
Denn du verurteilst Leute die mit Fälschungen handeln. Aber auch die, welche Fälschungen kaufen.
Du hast nicht mal ansatzweise eine Ahnung was eine richtige Fälschungssammlung ist.
Tut mir leid dir das sagen zu müssen.
Deiner Aussagekraft und deinem Verständnis nach zu urteilen, weißt du es nicht.
http://img283.imageshack.us/img283/7405/bild1dj9.jpg das mal ein kleiner Auszug...
dem 1867 fällt nur soviel ein Mach dein Ding alleine und häufe an, was dir gefällt.
noch eine persönlich Meinung:
Ich finde Fälschungen überbewertet und überbezahlt.
Einen Grundpreis dafür kann es nicht geben, aber ich denke 1% vom Katalogwert sollten sie
schon noch wert sein (sofern die Marke noch ein Original ist).
Es geht hier allerdings um Fälschungen und nicht um Manipulationen.
Nachmalung von Stempeln, Zähnungsergänzungen, Ansetzen ganzer Ränder sind in meinen
Augen Schönheitsoperationen. Diese sollten aber auch gekennzeichnet werden. Hier ist mir
die Rückseite der Marke egal. Es sollte auf dem Stück vermerkt werden. Ich, der ansonsten
selbst Prüfstempel auf der Rückseite nicht leiden kann, bin dafür, weil auch jeder andere
unbedarfte Sammler eine Manipulation an der Marke so ohne weiteres feststellen kann.
Das sollte nicht von der Prüferseite aus geschehen (bei Vorlage selbstverständlich) , sondern
von den Machern. Was meint ihr, wieviele Anzeigen aus den Zeitungen verschwinden würden...
Kann ja nicht sein, dass 2 angesetzte Zähne (nur aus der Luft gegriffen) den Wert einer Marke
sonderlich erhöhen, nur weil es optisch mehr hermacht und schickt man sie zum Prüfer, kriegt
sein Attest/Befund/Vermerk darüber, ist plötzlich nichts mehr wert.
Ich bin schon seit etlichen Jahren weg vom postfrisch ... muß ich mir nicht antun.
Ich kauf lieber 4 -5 Stücke mit Falz zum Preis einer postfrischen. Mal ehrlich, wer schaut sich
schon gern nur den Gummi an? Kleiner Fetisch?
Ich hab jedenfalls meine Marken vorderseitig sichtbar ins Album sortiert. Sollte ich der einzige
sein?
Ich schweife ab. Schönes Wochenende wünscht das 1867
M. E. muss jeder Käufer das Risiko seines Kaufes selbst einschätzen. Das kann ihm niemand abnehmen. Betrügereien gibt es doch überall, nicht nur bei Briefmarken. Überall wird betrogen und manipuliert. Sei es bei Uhren, Porzellan, Gemälden und anderer Kunst, bei Dr.-Titeln usw. usf. Selbst im Supermarkt ist die erste Schicht Schinken mager und darunter liegt noch ein zäher Klumpen vom Ende.
Letztendlich besteht doch der Unterschied nur darin ob ich wissentlich Fälschungen als echt anbiete. Wenn ich dies mache oder beabsichtige nützt auch eine eigene ebay-Kategorie für Fälschungen nichts. Denn wenn ich betrügen will, dann werde ich die Ware wohl nicht darin einstellen.
Wenn ich nicht betrügen will, dann gebe ich in der Artikelbeschreibung an, dass es sich um eine Fälschung handelt. Dafür brauche ich dann aber auch keine eigene Kategorie für Fälschungen.
Den Handel mit Fälschungen ganz zu untersagen halte ich für absurd. Fälschungen sind u.U. ein eigenes Sammelgebiet. Manchem dienen sie als Vergleichsstücke. Andere wollen sie einfach nur haben, aus welchen Gründen auch immer (Lückenfüller u.a.)
Die Masse der gehandelten Briefmarken geht aber ohne Prüfung und ohne irgendwelche Echtheitsgarantieen über die virtuellen und konventionellen Ladentische. Ich selbst halte es so, dass ich eigentlich fast immer angebe, dass die Marken nicht geprüft sind und ich keine Garantie für die Echtheit übernehme. Dazu gebe ich immer eine gute Beschreibung und gute Scans, sodass der potentielle Käufer sich ein gutes Bild machen und das Risiko selbst abschätzen kann.
Ich betone hier nochmals, dass m.E. das Risiko allein beim Käufer liegt und ihm das niemand abnehmen kann. Ich selbst bin auch Käufer und weiß damit sehr gut umzugehen und habe auch schon Lehrgeld gezahlt. Das muss wohl sein um in der Folge vorsichtigt und überlegt vorgehen zu können.
[QUOTE=reichswolf Evtl. wüßte ich auch nach dem Lesen im Katalog noch nicht einmal, ob die Marke überhaupt fälschungsgefährdet ist. [/QUOTE]
geht mir genauso...hab gerade ein gutes Beispiel in einem anderen Posting. Angenommen ich will eine Bayernmarke verkaufen weil Bayern nicht mein Sammelgebiet Ich guck mir den Stempel an. München vom 25.6.1920. Blick in den Michel: gültig bis 30.6.1920 also alles klar.
Die Marke kommt also als echt gestempelte Marke zu Ebay...denn im Michel steht nicht das die Postverwaltung die Marken Ende März 1920 aus dem Verkehr gezogen hat und mein laut Michel gültiger Stempel also entweder ein Gefälligkeitstempel oder ein Fälschung ist
Ich guck mir den Stempel an. München vom 25.6.1920. Blick in den Michel: gültig bis 30.6.1920 also alles klar.
Die Marke kommt also als echt gestempelte Marke zu Ebay...denn im Michel steht nicht das die Postverwaltung die Marken Ende März 1920 aus dem Verkehr gezogen hat und mein laut Michel gültiger Stempel also entweder ein Gefälligkeitstempel oder ein Fälschung ist
Muß nicht so sein!
Z. B.: Jemand kauft sich Anfang März einige Marken auf Vorrat und verwendet diese dann vom April bis zum Ende des Gültigkeitdatums. Stempel sollte in diesem Fall echt und kein Gefälligkeitsstempel sein.
Kai
Fehldruck
10.08.2006, 11:16
Ich habe diese Frage aufgeworfen, da ich dachte, daß durch eine Fälschungskategorie die Fälschungs-Angebote noch deutlicher als Fälschungen dargestellt werden können.
So habe ich gleich am Anfang der Diskussion mit ja gestimmt.
Auf Grund der Gegenargumente und einiger anderer Diskussionen bin ich nun stark ins Wanken gekommen.
Nun bewegt mich eine andere Frage!
Was ist eine Fälschung?
Auf den ersten Blick simpel... aber durch verschiedene Diskussionen hier im Forum für mich nicht mehr so einfach zu beantworten.
Nur mal einige Schlagworte dazu....
Neudrucke, Klassische Fälschungen, Hepburn Marke, Rembrandt Marke, gefälligkeitsgestempelte Marken, Marken mit rückdatierten Stempeln, nachgummierte Marken, nachgezähnte Marken, Fälschungen zum Schaden der Post, Nichtamtliche Lokalausgaben, Marken aus Phantasieländern,Propagandafälschungen, reparierte Marken, nichtprüfbare Marken und und und
Was ist für Euch ne Fälschung? Also was würde in die Fälschungs Kategorie gehören?
Für die Fälschungs-Kategorie Verneiner- Was muß in der Beschreibung bei einer Fälschung stehen bzw. muß (siehe Schlagwörter oben) alles erwähnt sein?
Als Verkäufer -gerade als gewerblicher ist es ja wichtig, die angebotenen Artikel zu bewerben und natürlich besonders die positiven Eigenschaften herauszustellen. Schließlich will und muß man Geld verdienen. Aber wo genau hört die werbende-faire Beschreibung auf?
Insbesondere interessiert mich dabei die oft den Fälschungsbeschreibungen beigefügte Angabe von Michelwerten für echte Marken/Belege.
Fehldruck
Muß nicht so sein!
Z. B.: Jemand kauft sich Anfang März einige Marken auf Vorrat und verwendet diese dann vom April bis zum Ende des Gültigkeitdatums. Stempel sollte in diesem Fall echt und kein Gefälligkeitsstempel sein.
Kai
laut Postanweisung durften sie nur noch auf Packetkarten verwendet werden und es gab sogar welche die noch im August welche verklebten:cool:
Neudrucke, Klassische Fälschungen, Hepburn Marke, Rembrandt Marke, gefälligkeitsgestempelte Marken, Marken mit rückdatierten Stempeln, nachgummierte Marken, nachgezähnte Marken, Fälschungen zum Schaden der Post, Nichtamtliche Lokalausgaben, Marken aus Phantasieländern,Propagandafälschungen, reparierte Marken, nichtprüfbare Marken und und und
na wenn das schon mal in der Beschreibung stünde wär mir als Käufer schon mehr geholfen;) Ich glaub auch nicht dass die Katergorie das Problem ist weil ein ehrlicher Verkäufer wird ehrlich beschreiben, keine Schlagwörter wie SUPER SCHNÄPCHEN oder 1 MILLION EURE MICHELWERT benutzen und seine Auktionen und Bewertungen offen legen und nicht hinter "privat" verstecken
wer betrügen will wird trotz aller Kategorien unter echt einstellen und sich anschließend rausreden
Ein wenig merkwürdig finde ich die Vorstellung schon, die Einrichtung einer Kategorie Fälschungen würde zur Reinigung der übrigen Kategorien führen! Sie würde allenfalls falsche Sicherheitsgefühle wecken, nach dem Motto: es gibt ja die Kategorie Fälschungen, also ist in den anderen Kategorien alles echt.
Ursprünglich hatte ich dafür gestimmt, Fälschungen gar nicht mehr anbieten zu lassen. Mittlerweile würde ich meine Meinung ändern in: Fälschungen dürfen nur noch angeboten werden, wenn sie als solche auf der Marke gekennzeichnet sind. Damit wird Weiterverkauf als o.O. etc. verhindert.
PS: Ich weis, dass auch eine solche Regel unterlaufen werden kann.
deckelmouk
11.08.2006, 13:27
@ralph:
Angebote "ohne Obligo" sind derzeit gem. "Verhaltenskodex für Verkäufer philatelistischer Artikel" untersagt. Stört aber keine Sau. Wie @wi.kr es schon gesagt hat, die Kategorie "Fälschungen" würde nur sehr wenig bringen. Es wäre nur etwas einfacher, die Vergleichsstücke für sein Giftbuch zu suchen...
Ich sehe das Hauptproblem darin, dass viele Verkäufer keine Ahnung haben, wie die echte Marke bzw. die Fälschung aussieht. Darum wird alles erst einmal eingestellt. Der Zusatz "ohne Obligo" kommt dann in die Beschreibung, wie der Hinweis auf das "EU-Recht", das nicht vorhandene, das plappert man nach wie ein Papagei.
Interessanterweise garantieren Dir die Profis unter den Fälschungsverkäufern sogar die Echtheit ihrer Stücke. Wohl wissend, dass die Verkäufer nie bzw. sehr selten zu einem Prüfer gehen...
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Hallo auch,
es ist ein alter Hut, was auf krummen Wegen verkauft werden soll, wird auch so verkauft. Daran ändert auch eine entsprechende Rubrik nichts. Allerdings werden sich einige Sammler in der falschen Gewißheit wiegen, daß alles, was nicht unter Fälschung steht echt sein muß.
Gerade bei eBay würde ich nicht blauäugig auf alles bieten, was wie eine Briefmarke aussieht. Das gilt sinngemäß auch für andere Dinge. Sicher, man kann ein Schnäppchen machen, aber man kann auch böse auf die Nase fallen, wenn man nur auf den Preis schaut. Holzauge, sei wachsam!
Gruß
Jens
Hallo zusammen,
ich habe mit "Nein" gestimmt, schlicht aus praktischen Gründen:
Was soll es denn für die e-bay Praxis bringen?
1. Die bösen Buben dahin abschieben? Die machen bestimmt alle, alle mit... ist ja zwerchfellerschütternd :p
2. Es wäre keine ertragreiche Kategorie, denn: wer kauft schon Fälschungen, ausser einigen Spezialisten? Und die interessieren nur die ausgefalleneren, besseren (täuschenden, gut gemachten) Fälschungen, nicht das 08/15 Zeugs aus schlechtenND /Photokopien/Tintenstrahlerprodukten unserer e-bay Übeltäter
Das kann also nicht im e-bay Interesse sein.
Also: da nicht problemlösend, unzweckmäßig, und: für e-bay unwirtschaftlich.
Nachsatz: im regulären Briefmarkenauktionsmarkt gibt es keine Extra-Kategorie "Fälschungen" als Teilsammelgebiet. Das für Spezialisten interessante wie Postfälschungen oder Sperati, Fournier u. dergl. steht im Anhang der echten Marken, aber in der gleichen Kategorie des Gebietes.
M. E. würde es würde reichen, bei Fälschungen zwingend vorzuschreiben, diesen Umstand in der Beschreibungshauptzeile (altdeutsch für "headline") anzugeben, z. B. Würtemberg 18 Kr. FÄLSCHUNG (und bei unter 50-Euro Kleinkram, wie Infla ungeprüft, eben auch diesen Umstand, für die armen/geizigen Ahnungslosen?)
Das EU-Recht, ach je, für Sammelobjekte (die i. d. R. gebraucht sind) gilt es grundsätzlich nicht.. Den EU-Blah können sich die Anbieter von Gezacktem also schenken.
*Allerdings* ist es grob unbillig, offensichtliche Mängel (und das können auch optische und/oder qualitative sein) in der e-bay Beschreibung unerwähnt zu lassen.
Das ist ein einwandfreier Reklamationsgrund, EU-möchtegern hin und "privater Anbieter" Status her. Also: sich als Käufer also nicht ins Bockshorn jagen lassen von EU-blah.:D
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