PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schweiz Michel-Nr. 533: Farbabweichung?



apholzer
13.06.2003, 18:27
Im alten Forum gab es eine Diskussion betreffend Farbabweichungen bei der MiNr. Schweiz 533. Wie ich dort schon ausgeführt habe, unterscheiden schweizerischen Kataloge drei Typen:

- den teuren Urtyp (= MiNr. 533 I) (Beschreibung: "Links vom Hospiz sind über der Felskuppe drei durchgehende Linien. Über Wertziffer 20 und H keine Diagonalschraffuren.")

- den nachgestochenen Typ (=MiNr. 533 II) (Beschreibung: "Links vom Hospiz sind über der Felskuppe zwei durchgehende Linien, die dritte ist unterbrochen. Über Wertziffer 20 und H kräftige Diagonalschraffuren.")

sowie

- den Rollenmarken-Typ (Beschreibung: "Über Wertziffer 20 schwache Spuren der Diagonalschraffuren. Regelmässiger Abstand der Horizontallinien von der Felskuppe.")


In der Zwischenzeit habe ich mich auch noch in unserem Verein (= Philatelisten Verein Bern) ein wenig rumgehört, was die Farbabweichungen betrifft. Sammlerfreunde, die sich mit solchen Dingen besser auskennen als ich, meinen, dass die Farbabweichungen nichts direkt mit den Typen zu tun hat. Viel mehr kann als Faustregel gelten, dass je früher die Druckdatum, desto dunkler der Farbton ist. Somit muss man den Urtyp nur bei den dunklen Farbtönen suchen, bei den helleren gibt es ihn nicht. Der Farbton des Urtyps soll schon fast ins gräuliche gehen.

Es sei noch daran erinnert, dass die MiNr. 533 II eine der Schweizer Marken mit der höchsten Auflage überhaupt ist.