Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Farbfehldruck USA ?
Hallo zusammen !
Ich bin ein Frischling in diesem Forum und möchte mir gerne kompetenten Rat holen. Beim Durchforsten alter Nachlässe ist mir eine alte amerikanische Briefmarke aufgefallen, die ich ganz anders in Erinnerung hatte. Es handelt sich um die MiNr.: 283 (USA), s.h. Fotos. Diese Marke ist normalerweise schwarzviolett (s.h. Vergleichsstück), hier jedoch komplett schwarz.
Nachdem ich das Forum nach Farbfehldruckbeiträgen abgesucht habe, habe ich mal versucht die violette Farbe durch H2O2(30%), ähnlich, wie wenn man Kaliumpermanganatlösung entfärbt, oxidativ zu verändern.
Meist orakeln ja Prüfer, daß es sich bei Farbabweichungen um "Oxidation" handeln könnte. Das ist natürlich in vielen Fällen korrekt, wie man an einem Beispiel der Canada MiNr. 28 nachvollziehen kann. Hier wird die rote Farbe durch H2O2 zu Rotbraun verändert.
Im vorliegenden Fall der MiNr. 283 ergab der Oxidationsversuch jedoch lediglich eine Aufhellung der gesamten Marke.
Nun stellt sich natürlich die Frage, ob diese Farbvariante schon möglicherweise in anderen Kreisen (Katalogen, etc. ) bekannt ist und wenn nein, wie soll man in diesem Fall weiter vorgehen, was würdet Ihr raten ? :confused:
deckelmouk
12.09.2005, 22:07
Hallo @nodoubt!
Herzlich Willkommen im BDPh-Forum!
Mein Scott Spezialized von 2004 kennt zwei Farbvarianten: Schwarzviolett und Braunviolett. Das könnten jetzt beide Nuancen sein, ein dunkles Schwarzviolett und das Braunviolett. Wasserstoffperoxid wird Dir nur bei orangenen Farben helfen. Chemische Einflüsse kann man aber generell nicht ausschliessen.
Wenn Du aber der Meinung bist, eine neue Farbvariante gefunden zu haben, bleibt Dir nur die Einreichung zum Prüfen, ich denke, die APEX wäre eine gute Wahl.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Moin moin Lars !
Besten Dank für die Empfehlung. Die beiden Farbvarianten drücken ja aus, daß der Grundton violett ist. Ein mal mit schwarzem, das andere mal mit bräunlichem Einschlag. Die oben abgebildete Marke zeigt jedoch keinerlei violetten Einschlag und ist tatsächlich komplett schwarz, wie der 17 Cent-Wert dieser Serie.
Ich werde dann mal die Prüfer zu Rate ziehen !
Danke noch einmal !
Gruß
Andre
Hallo Sammlerkollegen !
Könntet Ihr mir helfen bei der Frage, ob die im o.g. Beitrag
beschriebene “Fehlfarbe ?“ schon mal gesichtet worden ist. Ich frage mich nämlich, ob es sich lohnt, die APEX zu kontaktieren.
Mich würde auch interessieren, ob jemand die zwei Varianten (schwarzviolett und braunviolett) besitzt und etwas zum obigem Beitrag sagen kann.
Dank Euch !
Andre
deckelmouk
14.09.2005, 13:23
@nodoubt:
Am einfachsten ist es, Du fragst hier nach: www.rfrajola.com - Viele der Poster sind gleichzeitig auch Prüfer für APEX, PF und PSE bzw. Fachautoren. Wenn Du kompetente Antwort willst, dann ist das sicherlich Deine erste Anlaufstelle. Wobei ich mir vorstellen kann, dass eine Antwort lautet: "Farben anhand Scans - vergiss es"
Ansonsten kannst Du mit der Veränderung des Farbgradienten spielen, so wie es Wilhelm van Loo hier im Forum beschrieben hat, um die Markenfarbe zu testen.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Joooo ! Vielen vielen Dank, das ist prima, dann poste ich es auch mal in den Staaten ! :)
Gruß
Andre
apholzer
14.09.2005, 22:08
Vielleicht wäre auch dies hier eine Alternative:
http://www.stampstore.org/ser_quickid.asp
Hallo !
Vielen Dank an Euch beide. Ich habe zwischenzeitlich beides ausprobiert.
Ich habe Herrn Frajola gemailt und er hat Folgendes mitgeteilt:
Your stamp is the normal violet black shade (Scott # 571, catalog value 65c). The oil in the cancel ink has penetrated the stamp and affected the color somewhat. The lower stamp in your scan is the regular violet brown shade.
Herr Frajola ist der Ansicht -wenn ich ihn richtig verstanden habe- , daß es sich wohl um eine Druckzufälligkeit handelt. :rolleyes:
Allerdings gibt mir das " somewhat " etwas zu denken.
Mich würde wirklich interessieren, ob es definitiv begutachtete violettschwarze Exemplare gibt, die genau so aussehen, wie die obere Marke.
Wenn es sich nämlich nicht um das "normale" Violettschwarz handelt, könnte es auch so sein, daß die Farbmischung (mangelnder Violettanteil) nicht gestimmt hat und dann handelt es sich nicht um eine Druckzufälligkeit, sondern um einen Farbfehldruck, wenn ich richtig informiert bin ?
Wie denkt Ihr darüber ? Über weitere Kommentare/Hinweise wäre ich dankbar !
Mit besten Sammlergrüßen
Andre
deckelmouk
19.09.2005, 18:26
@andre:
Richard hat mich netterweise auf den CC gesetzt: Er schreibt, dass das Öl in der Stempelfarbe auf die Marke abgefärbt hat. Damit ist es kein Farbfehldruck. Du solltest mal nach der von Wilhelm van Loo beschriebenen Methode die Farbe über den Scanner überprüfen. Wenn es sich dabei herausstellt, dass die Markenfarbe durchgehend gleich ist, dann könnte es sich in der Tat um eine Farbabart handeln.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Ins Markenpapier eindringende Stempelfarbe wuerde doch nicht so eine gleichmaessige Faerbung hervorrufen. Zumindest am Stempelrand muesste sie staerker verfaerbt sein.
Joo, das denke ich auch !
Ich habe mal eben einige Scantests durchgeführt:
Der Originalscan:
http://img82.imageshack.us/img82/967/originalscan9vo.jpg (http://imageshack.us)
Hier mal ein Bild mit unten gezeigtem RGB-Filter:
http://img300.imageshack.us/img300/8328/filterlincoln6cl.jpg (http://imageshack.us)
Verwendeter Filter:
http://img196.imageshack.us/img196/1387/filter8td.jpg (http://imageshack.us)
Und nun mal den Rot-, Violett- und Blau-Anteil herausgefiltert:
http://img123.imageshack.us/img123/98/lincolnhallblackfilter1jpg4um.jpg (http://imageshack.us)
Verwendeter Filter:
http://img123.imageshack.us/img123/8430/filtergelbmagenta3ag.jpg (http://imageshack.us)
Dieser Filter zeigt, daß der violette Farbanteil offensichtlich komplett fehlt.
filamaxo
21.09.2005, 15:05
Was mir von Beginn weg auffiel, war die im Vergleich sehr helle Farbe des Papiers der Marke rechts.
Ich habe jetzt mal meine 1 Dollars zusammen gesucht. Es sind zusammen 15 Stück, beide Farben und z.T. verschiedene Zähnungen, also wohl auch verschiedene Drucke. Keine dieser 15 Marken hat so helles Papier, viel mehr hat das Papier aller Marken einen Stich Richtung beige, mehr oder weniger, alle Marken mit Vorausentwertungen mehr. Ob das einen Zusammenhang hat mit der Vorausentwertung hat oder einfach Zufall ist, weiss ich allerdings nicht.
Also ich würde mal in Richtung Papier suchen und von da her "angreifen".
Wenn ich eine defekte 1 Dollar-Marke hätte, würde ich gar mal den Javel-Versuch machen :D .
Gruss
Filamaxo
Hallo,
ich lese hier interessiert aber still mit. Bisher bin ich ja ganz gut mitgekommen, aber nun verstehe ich aber nur Bahnhof:
Wenn ich eine defekte 1 Dollar-Marke hätte, würde ich gar mal den Javel-Versuch machen :D .
Was ist das denn für ein Versuch? :confused:
Danke für die Aufklärung,
Oliver
filamaxo
21.09.2005, 15:51
Ich habe mich da zu weit hinaus gewagt, wegen verschiedener Zähnungen. Ist ein Irrtum, der wegen einer etwas unübersichtlichen Einordnung ins Album im Zusammenhang mit den tieferen Werten unterlief. :(
Hier habe ich mal 8 Werte eingescannt. Alle haben mehr oder weniger getöntes Papier.
@OliS: Javel-Test :D
Mit Javel-Wasser werden ab und zu mal Marken gereinigt, von Flecken, von Tinte usw. Bei den Brit. Kolonien gibt es nicht wenige hohe Werte, die fiskalisch gebraucht wurden, also unter anderem auch mit Tintenentwertungen.
Da gab es dann Schlaumeier, die eben mit Javel-Wasser diese Entwertungen weg "reinigten". Danach entweder nachgummierten oder mit gefälschten Stempel versahen.
Je nach dem, wie lang man die Marke in dieser Mischung Javel und Wasser lässt, kommt sie bleicher heraus, eben u.U. mit jungfräulich weissem Papier. Und selbstverständlich können auch die Bildfarben in der Marke darunter leiden.
Zum Beispiel bei den Malayischen Staaten sind die hohen Werte nahezu in Massen so bearbeitet unterwegs.
Den chemischen Namen von Javel weiss ich nicht.
Gruss
Filamaxo :D
Hallo,
die Antwort auf die Frage nach Javelwasser findet ihr hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Eau_de_Javelle
Freundliche Grüsse aus Köln
Hans-Dieter Friedrich
Filamaxo, HDF,
vielen Dank für die Aufklärung zum Javel-Wasser. Wieder was gelernt, so fängt der Tag gut an! :)
Oliver
Jooo, danke für die Beteiligung ! :)
Der Scan von Filamaxo ist sehr aufschlußreich.
Schätze diese vorausentwerteten Marken sind sehr "verschmutzt" :D ,
oder ? (schau mal den Kommentar unten :rolleyes: )
Ich habe schon einen Bleichversuch mit H2O2 30% gewagt. Ergebnis war, daß das Papier sehr weiß wurde, die Farbe(violett) aber sehr stabil ist. Nun ist 30% H2O2 ja sehr radikalisch und entfärbt sogar dunkelviolette Kaliumpermanganat-Lösung. Ich werde das Javelwasser aber mal ausprobieren. Übrigens habe ich jetzt das Ergebnis von QuickID aus USA erhalten:
The stamp appears to be soiled to the expent that it affects the original violet black/violet brown shade. It may have been chemically altered at one time.
Da fällt mir der Programmiererspruch "quick and dirty" ein :D
Ich denke, man kann jeden Farbfehldruck mit chemischer Veränderung abtun. Allein, man muß auch diese Meinung mit Beweisen untermauern können.
Ich werde jetzt mal die unterschiedlichsten Chemikalien ausprobieren !
Von aqua regia oder HF werde ich mal absehen ;)
Freue mich über Eure Beteiligung !
Jäger- und Sammlergrüße von
Andre
deckelmouk
22.09.2005, 21:57
@nodoubt:
Hm, im Moment bezweifel ich, ob es klug war, mit H202 an die Marke heranzugehen. Jetzt wird jeder Experte Dir bestätigen, dass chemisch manipuliert wurde und die Chance einer bestätigten Farbabart ist gleich Null.
Noch ein Wort zu "Farbfehldruck" - die "Tre Skilling Banco" ist einer, da hier die Markenfarbe einer anderen Ausgabe verwendet wurde, hier ist es eine Farbvariante. *korinthenkackermodusaus*
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Ich bin doch nicht mit H2O2 an die schwarze Lincoln-Hall
herangegangen, sondern ich habe an Vergleichsstücken ausprobiert, ob sich mit H2O2 die violette Farbe wegoxidieren läßt. Dies ist nicht der Fall !!!!
Wenn also jemand behauptet, es sei eine chemische Veränderung, dann soll er doch mal sagen, wie er sich diese Veränderung vorstellt, resp. mit welchen Mitteln er diese Veränderung vornehmen will.
Zu dem vermeintlichen Irrtum !!!
Die 17 Cent-Marke dieser Serie ist in Schwarz gedruckt !! Warum hätte der Drucker sich nicht irren können ? Dann handelt es sich doch um einen Farbfehldruck ;)
Selbst wenn vergessen wurde, den violetten Farbanteil beizumischen, würde es sich um einen Farbfehldruck handeln, oder ?
Beste Sammlergrüße
Hallo alle zusammen !
Habe noch einmal Mail von Herrn Frajola bekommen und er ist der Ansicht, daß der Scott mit seiner Namensgebung “violettschwarz“ irreführend sei. Die abgebildete Marke sei die “normale“, als violettschwarz bezeichnete Marke. Außerdem sei die Marke durch das Stempelöl verunreinigt, darin bestehe kein Zweifel.
Also mal ein Aufruf !!!!! :eek:
Hat jemand ein vergleichbares schwarzes Exemplar ?
Bitte helft, wenn Ihr könnt.
Danke Euch allen für Euer Engagement !
Andre
Hallo nochmal !
Mir ist noch etwas aufgefallen ! Die schwarze Lincoln-Hall
ist im Format etwas breiter, dafür aber nicht ganz so hoch.
Ist das normal ? :confused: Die gezeigten Werte von Philamaxo
haben alle die gleiche Größe ! :rolleyes:
Mit besten Sammlergrüßen
Andre
Afredolino
06.11.2005, 00:05
Hallo nodoubt,
ich bin noch nicht lange Mitglied dieses Forums, bin jetzt aber langsam daran, die Themen durchzuarbeiten. Dabei stiess ich auf Deinen Beitrag.
Ich vermute mal, das die liebe Sonne diese Farbveränderung verursacht hat. Rote Farbe ist sehr lichtempfindlich und kann bei langer Sonnenbestrahlung bewirken, das die Rotanteile sich langsam in Luft auflösen. Siehe hier:
http://www.pro-philatelie.de/manipulationen/sonne-2.jpg
Das betrifft auch Mischfarben in denen Rotanteile vorhanden sind wie Violett, Rosa oder Lila. Diese Farbveränderung kannst Du auch mit chem. Mitteln nicht wieder rückgängig machen. Meinem Avatar, dem Tellknaben, erging es genauso. Der war teilweise abgedeckt und vermutlich zu lange in der Sonne gelegen.
Gruss
Afredolino
Dank Dir !
Ich werde mal einen Vergleichstest mit einem
Probestück durchführen. Einen ähnlichen UV-Test
habe ich mit der "Mona Lisa" (Bundesrepublik )
über ein halbes Jahr lang durchgeführt (hinter Glas,
am Fenster).
Es kommt -denke ich- immer darauf an, welche Farben
verwendet wurden (ob mineralischer oder organischer Natur).
Generell wird eine UV-Empfindlichkeit
wohl nicht immer gegeben sein. Ist aber ein sehr
guter Tipp. Ich bleibe am Ball !!! Das Ergebnis
werde ich dann ins Forum stellen.
Mit besten Grüßen
Andre
Beim stöbern in den älteren Beiträgen bin ich auf diesen Beitrag hier gestossen
und dabei ist mir aufgefallen das ich auch zwei Marken mit diesem Farbunterschied habe. Es ist zwar nicht die Mi. Nr. 283 sondern die Mi. Nr. 144. vieleicht hilft es Dir ja irgendwie.
http://xtracool.onlinehome.de/USA1902.jpg
deckelmouk
10.08.2006, 17:11
@bucky:
Wenn ich mir die Marke ansehe, dann würde ich sagen, dass der Farbunterschied eher aus einem verwaschenen Stempel herrühren, da die lila Farbe auf dem weissen Papier zu sehen sind.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Das würde ja bedeuten das die Grundfarbe schwarz auf weißem Papier wäre und die lilla Farbe vom Stempel rührt.
Im Michel ist die Farbe wie folgt angegeben:
144 A 8 C schwarzviolett, graulila (6.12.1902)
Es wundert mich nur das auf der linken Marke kein lila zu sehen ist.
saeckingen
10.08.2006, 18:15
Also ich vermute, die Marke ist beim Ablösen o.ä. verfäbt.
Die lila Farbe findet sich z.B. auch links oben im Rand, weit weg von der Druckfarbe als auch vom Stempel. Dazu ist die lila Frabe sehr fleckig verteilt.
deckelmouk
10.08.2006, 19:12
@bucky:
Der Scott-Spezial nennt für Deine Marken fünf Farben, preislich alle zw. 3,00 und 3,75$, als Hauptfarbe wird violettschwarz gennant. Ob die rechte Marke diese Farbe tatsächlich hat, oder verwaschen ist, kann ich Dir nicht sagen. Könnte auch schieferschwarz sein.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Fehlfarben_Andi
16.08.2006, 17:20
@all
Hallo Bucky !
Habe Deinen Scan gesehen. Du kannst mal den Filter-Test machen, dann erkennst Du, ob noch Violettanteile vorhanden sind.
Übrigens im Scott 2006 (specialized) ist auch die Farbe Schwarz für
diese Marke als Farbvariante genannt (3 $)(Nicht immer dem Michel vertrauen ! ;) Dort steht viel Falsches drin, das selbst bei einem Hinweis keine Veränderung erfährt.)
Ich möchte zusätzlich dem Forum das Ergebnis des einjährigen Bleichversuches mit der "Lincoln-Hall" vorstellen. Leider mußte ich meinen Nick ändern, weil die DBA`s offensichtlich nicht in der Lage waren, das Kennwort zurückzusetzen (was mich etwas verwundert hat. Der Fall: Passwort vergessen + Email-Account geändert/"kann vom System nicht erkannt werden" ist offensichtlich nicht vorgesehen...mhmmmm :mad: ).
Ich habe die Lincoln-Hall (violett) ein Jahr zur Hälfte abgedeckt hinter einer Glasscheibe im Wohnzimmer postiert. Dort wartete nun die eine Hälfte auf stetige Belichtung von der Sonne. Ab und zu schaute ich nach, wie sich der Status veränderte. Unten seht Ihr den Zustand im Vergleich zur "schwarzen" Lincoln-Hall(links). Zusätzlich ist der Filter-Test gezeigt.
Es ist erstaunlich, dass, obwohl der eine Teil im "normalen" Scan fast schwarz erscheint, der Filter immer noch Violettanteile deutlich erkennt. Mit anderen Worten: Der Filter-Test ist in der Lage auch Verfälschungen zu entlarven.
Das bedeutet natürlich auch, dass es sich bei der "schwarzen" Lincoln um eine echte Farbvariante handelt.
http://img109.imageshack.us/img109/382/lincolnhalltogetherxg1.jpg
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