Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum nicht Klassik?
Ich beobachte die Postings (Darf ich auch Beiträge sagen?) hier im Forum seit 12 Monaten und bin erstaunt,
was alles gesammelt wird. Ich beobachte ausserdem mit Interesse, dass es viele offene Fragen bei der
modernen Philatelie gibt, die es bei "klassischer" Philatelie nicht gibt. Dennoch habe ich
den Eindruck gewonnen, dass viele Sammler sich nicht so recht an die klassische Philatelie heranwagen.
Ich erweitere bewusst jetzt den Begriff "Klassische Philatelie" bis zum Jahr 1920. Puritaner lassen diesen Bereich nur bis zum Jahr 1876 gelten. Das finde ich etwas zuuuuu eng gesehen. Deshalb möchte ich Euch bitten, mir bei dieser Umfrage etwas Durchblick zu vermitteln.
Ich beobachte die Postings (Darf ich auch Beiträge sagen?) hier im Forum seit 12 Monaten und bin erstaunt,
was alles gesammelt wird. Ich beobachte ausserdem mit Interesse, dass es viele offene Fragen bei der
modernen Philatelie gibt, die es bei "klassischer" Philatelie nicht gibt. Dennoch habe ich
den Eindruck gewonnen, dass viele Sammler sich nicht so recht an die klassische Philatelie heranwagen.
Ich erweitere bewusst jetzt den Begriff "Klassische Philatelie" bis zum Jahr 1920. Puritaner lassen diesen Bereich nur bis zum Jahr 1876 gelten. Das finde ich etwas zuuuuu eng gesehen. Deshalb möchte ich Euch bitten, mir bei dieser Umfrage etwas Durchblick zu vermitteln.
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@ abrixas -
habe bei Händlern /Auktionatoren oder sonst wo den Begriff
Semi-Klassik gehört - sollen wohl dann Gebiete
nach der klassischen Philatelie sein. Also dann wohl der Zeitraum
ab Reichsgründung oder ab Einführung Reichsmark bis Ende II. Weltkrieg.
Ausdruck finde ich ganz gut um damit von modernen Marken (nach 2. WK)
abzugrenzen.
Ich denke auch, dass Marken von 1910 z.B. auch keine "modernen Marken" sind und schon fast "klassisch" oder alt wobei natürlich auch ein Posthornsatz der BR Deutschland von 1951 auch keine Neuausgabe ist (und nach 50 Jahren noch modern??).
Aber ein langes, langes Thema - freue mich wieder auf Reaktionen
Grüße
Harald (sodrei)
deckelmouk
18.08.2005, 06:18
@abrixas:
Also ich oute mich gern als jemand, der das Ende der klassischen Periode mit dem Beginn des Weltpostvereines gleichsetzt. Das hat neben posthistorischen auch noch einen anderen Grund: Die Druckverfahren waren mittlerweile so weit fortgeschritten, dass viel "klassische" Arbeit, d.h. die Bestimmung von Platten, Plattenfehlern, Plattenrekonstruktionen etc. nicht mehr möglich ist.
Grundsätzlich würde ich gerne eine Markenausgabe "klassisch" sammeln, aber mich hat da noch nichts angesprungen.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
SaschJohn
18.08.2005, 07:22
also ich find Marken um und vor 1900 sehr spannend und wenn man nich Qualitätsfetischist ist auch nicht unbedingt teuer :D
Fehldruck
18.08.2005, 08:01
Für mich ist alles vor 1945 alt---oder eben Klassik,die mich (im Moment)nicht interessiert. Es gibt nach 1945 genügend schöne Baustellen.
Fehldruck
Da ich Deutschland-Generalsammler bin, hat der Begriff Klassik für mich selbst nur begrenzten Wert, da ich auch in Auktionskatalogen alle Rubriken durchsehe. Andererseits braucht man schon Kategorien, die möglichst von allen gleich verstanden werden. Klassik sind danach in deutschland die altdeutschen Staaten, wobei gkleich die Frage auftaucht, ob dazu auch Bayern und Württemberg bis 1920 zählen; das ist immerhin über das Ende des ersten Weltkriegs und des deutschen Reichs hinaus. Das wären "moderne" Ausagbe von Klassik-Staaten. Vermutlich muss man das aber sogar nach philatelistischen Gebieten unterschiedlich definieren und dabei die Geschichte des jeweiligen Landes berücksichtigen - in der Schweiz anders als z.B. in Österreich.
apholzer
18.08.2005, 08:36
Ich beginne meine Sammlung im Jahre 1861, also mit der Einigung Italiens. Die altitalienischen Staaten sind mir aber sowohl zu teuer, als auch zu kompliziert.
Spargummi
18.08.2005, 10:53
Hallo,
da man sich nicht in jedes Gebiet einlesen kann, habe ich meinen Schwerpunkt auf die dt. Marken 1945/46 gelegt. Ansonsten sammle ich mehr oder weniger Gesamtdeutschland ohne Altdeutschland, also ohne die eigentliche Klassik, da ich für diese teuren Marken einfach zu wenig Ahnung habe. Andererseits habe ich vor Kurzem mal eine Sammlung brit. Commonwealth gekauft mit sehr guten Klassikmarken aus dem australischen Gebieten, Hong Kong, Neuseeland, Cape of Good Hope etc. Daraufhin habe ich mir den Scott Klassik-Katalog gekauft, den ich unbedingt empfehlen möchte. Also alles ist bei mir vorbereitet, dass ich eines Tages mich auch mit der Klassik der Philatelie beschäftige könnte. Aber im Moment bin ich mit meinen Sammelgebieten voll ausgelastet. Gruss Spargummi
der spargummi hat vollkommen recht, es ist einfach nicht möglich in einem leben deutschland von klassik bis bund in ansprechender qualität und tiefe zu sammeln, es sei den man macht nichts anderes und hat auch die entsprechenden geldmittel.
ich bin mit meinen kolonien zum teil schon überfordert, und erlebe oft überraschungen wenn ich meine prüfvorlagen retour bekomme.
SaschJohn
18.08.2005, 15:53
:cool: die Tatsache das etwas unmöglich ist ist die Herrausforderung des Sammlers :cool: :D :D :D :D :D
mal eine meinung von einem eher jüngeren sammler (nämlich meine :D)
[x]Interessiert mich nicht, weil zu teuer
so ganz stimmt die aussage nicht, da ich mich nicht wirklich gut genug mit den marken auskenne, um zu behaupten, dass sie zu teuer sind. da ich aber eh das geld für briefmarken quasi vom essen absparen muss geh ich mal davon aus. und deswegen fange ich erst gar nicht damit an ;)
[x]Interessiert mich nicht, weil moderne Ausgaben schöner
schöner ist wohl relativ. ist gibt auch alte marken die mich ansprechen. im allgemeinen finde ich 'neuere' marken aber interessante und für mich leichter zu beschaffen
[x]Interessiert mich, aber ist zu kompliziert
ein grundlegendes interesse an den alten marken ist schon vorhanden, zum sammeln reicht dies aber nicht aus. und wenn ich im katalog die 'alten' seiten ansehen dann sieht das allerdings sehr kompliziert aus. ich blättere durchaus mal diese seiten durch aber bevor ich mich ausgiebig damit beschäftige investiere ich meine zeit lieber in die gebiete, die ich sammel. im moment habe ich nämlich nicht mal dafür zeit :( die reicht gerade um 1x-2x in der woche ins forum zu schauen.
SaschJohn
18.08.2005, 21:27
...mich interresiert es hauptsächlich wegen der Geschichte, aber hey so teuer ist das doch gar nicht also ich hab in meiner alle Welt schon etliche Klassik und es sind nicht alles Krücken und ich wette ich hab nicht mehr Geld als du ;) Kontostand heute 5 Euro (!)also nur Mut
...mich interresiert es hauptsächlich wegen der Geschichte, aber hey so teuer ist das doch gar nicht also ich hab in meiner alle Welt schon etliche Klassik und es sind nicht alles Krücken und ich wette ich hab nicht mehr Geld als du ;) Kontostand heute 5 Euro (!)also nur Mut
wette verloren ;)
ich hab das paket an dich nicht vergessen, nur im moment hab ich leider wirklich keine zeit :( hoofe du hast geduld ;)
deckelmouk
19.08.2005, 06:08
@tob:
Klassische Markengebiete müssen nicht zwangsläufig teuer sein. Preussen und NDP lassen sich günstig sammeln, die englische Klassik ist ungeheuer vielfältig und viele Marken lassen sich für ein paar Cent zusammentragen.
Wer sich tiefer in die Gebiete einarbeiten will, braucht eigentlich nur Engagement, alte Auktionskataloge und entsprechende Abbildungen der Marken.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
SaschJohn
19.08.2005, 13:08
*bierzutobrüberschieb* kein Sorge lass dir Zeit mitdem Packet hab gerade ca 10 kg Kiloware geschenkt bekommen...war auch ein bischen Klassik bei :rolleyes:
Descobridor
22.08.2005, 22:52
Hallo an alle,
ich muss mich dann jetzt mal als echter Klassik-Freak, der gerne bereit ist Fragen zu beantworten, outen.....
Warum sammle ich vorzugsweise Klassik in meinem Lieblingsgebiet?
Hhhmmmm sehr schwierig zu beantworten, in erster Linie wohl der Reiz des Alten und Vergangenen, ähnlich wie bei Liebhabern von Antiquitäten vielleicht. Da haftet an jedem einzelnen Stück irgendwie Geschichte drann...
Sich mit einer längst vergangenen Epoche auseinanderzusetzen, ein wenig in Gedanken in die damaligen Verhältnisse einzutauchen ist sicher auch ein Grund.
Vielleicht auch die den technischen Möglichkeiten geschuldete schlichte Schönheit und Ausstrahlung mancher Ausgaben? Obwohl das wahrscheinlich sehr, sehr subjektiv ist, da ich schon öfter erleben musste, dass ein anderer Sammler genau die Marken, die mich faszinieren hässlich fand. :( Mir geht´s dafür mit modernen Marken eher so, dass ich sie irgendwie zu bunt und reproduzierbar finde (sorry, ist halt meine ganz persönliche Meinung) mir fehlt bei modernen Marken einfach so eine gewissen Ausstrahlung bzw. Faszination, die ich bei den klassischen Marken wiederum finde.
Klassik muss zwar nicht unbedingt teuer sein, es hängt sehr vom jeweiligen Gebiet und insbesondere davon ab, was man wie sammelt. Man kann auch mit wenig finanziellem Einsatz in klassischen Gebieten voll und ganz aufgehen (siehe deckelmouk´s Kommentar). Andererseits kann man auch in modernen Gebieten richtig Geld lassen (und da denke ich nicht nur an Audrey Hepburn). Wichtig ist eigentlich nur, dass man seinem ganz persönlichen Interesse nachgeht und seine Grenzen dabei nicht aus den Augen verliert. Dannkann man sich am Sammeln erfeuen, egal ob Klassik oder Moderne, ob spezialisiert oder nicht. ;)
Viele Grüße
Descobridor
Sollte ich nun vergessen einen der Vorredner zu erwähnen, so mag dies nicht bedeuten, daß ich nicht auch seinen Standpunkt teile. Dezitiert anschließen möchte ich mich jedoch den Meinungen von Deckelmouk und Descobridor.
Ja...ich bin Klassik-Fetischist!
Nein...ich kann mich nicht mehr für junges Material begeistern!
Dennoch verstehe ich, daß manchem Sammler ein jüngeres Gebiet in Form einer Spezialisierung ebenso große Freude bereiten kann und die Klassik keine Notwendigkeit darstellt.
Stellt sich nur noch die Frage, warum das bei mir so ist, wie´s eben ist? Ich habe mit jungem Material zu sammeln begonnen, mehrere Sammelgebiete und Länder "erprobt" und bin am Schluß dann doch bei der Klassik gelandet. Vielleicht ändert sich das auch irgendwann ´mal wieder in die umgekehrte Richtung, wer weiß?
Vom trivialen Standpunkt aus gesehen, waren es sicher die, in der Regel, höheren Katalogwerte der Klassik-Marken, welche man in den Wühlkisten sucht. Allerdings hat sich schon recht bald herauskristallisiert, daß diese "alten" Marken eine ganz besondere Faszination ausüben....sie unterscheiden sich! Jede! Dies wird dann besonders deutlich, wenn man zur "Fachliteratur" übergeht und plötzlich stundenlang mit einer einzigen Marke beschäftigt sein kann. Hier dreht sich nun auch der "finanzielle Spieß" ein bisschen um. Für ca. zwei bis drei Euro kann ich bei guter Gelegenheit eine österr. 3 Kreuzer 1850/54, oder eine GB Nr. 3 Line-engraved Victoria kaufen. Mit Glück ist die Marke weitaus mehr wert, oder dient mir zumindest später als sinnvolles Vergleichsobjekt. Auf jedenfall taugt sie zur Unterhaltung. Von den weggesteckten "hohen" Kat-Werten späteren Ursprungs kann ich dies nicht behaupten. Mögen diese Marken nett anzuschauen sein, interessant sind sie nicht. Ebenso sehe ich die Sache mit ungebrauchtem Material. Soll der Wert vielleicht höher sein, es interessiert mich nicht, wenn kein Stempel die Marke verziert. Darum ist das "finanzielle" Argument, die Klassik bleiben zu lassen, kein Richtiges. Ganz im Gegenteil. Daß man´s auf die Spitze treiben kann, ist natürlich auch klar. Jenen Sport mit Frankaturen zu treiben, wie ich´s mit den Kreuzern und Pennies halte, wäre auch meinem Buget nicht zumutbar.
Ich bin auch leidenschaftlicher Klassik Sammler, wenngleich ich sagen muss dass die Ausgaben von Tibet eigentlich nicht in diesen Zeitbereich fallen da diese ja von 1912 - 1960 ausgegeben wurden.
Daneben sammle ich aber auch noch Nepal und Iran Klassik.., höchst interessant und spannend.
Fragen zu den von mir gesammelten Gebieten sind jederzeit willkommen.
Ja...ich bin Klassik-Fetischist!
Nein...ich kann mich nicht mehr für junges Material begeistern!
Dachte Opa nach 50 Jahren Ehe und blieb Oma treu. :D ;)
Gruß: Bill
ich sammel ein gebiet ab 1849 - gell abrixas! :D
bayern - leider fehlen mir die mittel um mit der ersten ausgabe 1849 wirklich zu beginnen. dennoch ist es für mich ein spannendes gebiet. spannend kann man aber jedes gebiet machen - auch bundesrepublik zu sammeln kan man spannend machen.
gruss
loki
Hallo,
schauen wir mal ins Lexikon (Grallert/Gruschke), dann ist die klassische Zeit der Zeitraum von 1840 bis 1875, in dem nach und nach alle damals bestehenden Staaten nach dem Vorbild Englands Postwertzeichen herausbrachten. Zur klassischen Zeit rechnen bei dt. Sammelgebieten alle altdeutschen Länder (Bayern jedoch nur bis 1875, Württemberg nur bis 1874) sowie die beiden Brustschildausgaben der ehem. deutschen Reichspost.
Damit haben wir eine "offizielle" Definition. Doch was bedeutet das schon für unser Hobby? Jeder von uns kann seine eigene Definition haben - solange er nicht erwartet, dass andere sich daran ausrichten. Für mich endet die (deutsche) Klassik eher mit dem Ende des Kaiserreiches. Aber das ist meine eigene Definition, die nur für mich Gültigkeit hat. Denn dabei orientiere ich mich an meinem Sammelgebiet und meinen Vorlieben.
Den Begriff "klassisch sammeln" könnte man ja auch noch ganz anderst auslegen. Von seinem Sammelgebiet alle Marken in postfrischer und in gestempelter Erhaltung zu sammeln, ist das vielleicht "klassisch sammeln"? Dann orientiert sich der Begriff nicht an der Entstehungsszeit der Objekte, sondern an der Methode zu sammeln. Ich denke das ist sicher auch eine interessante Betrachtung, nur in der Ursprungsfrage wohl doch nicht gemeint.
Grüße
Herbert
Ich definiere die Klassik für den "deutschen Bereich" in die Jahre vom
Anfang (ich möchte die Vorphila keinesfalls ausschließen) bis 1871.
Mit "einem Auge zu" könnte ich auch die Brustschilde noch mit einschließen.
Für mich hört es dann aber auch langsam auf. Der Eintritt in den UPU ist für
mich nicht unbedingt ein massgebliches Ansinnen, daran den Termin der
Klassik festzusetzen. Ich denke eher die Einigung des Norddeutschen Bundes
mit den übrigen Kleinstaaten, setzte einen Punkt, welcher Richtung zeigte.
Alles andere ist aber auch keineswegs "Moderne".
Bis 1945 würde ich sogar noch von mächtig alt sprechen.
Bei anderen Ländern sind es selbstverständlich andere Zeiten.
Irgendwann gab es überall einen Umbruch.
Vielleicht gibts ja auch gar kein festzulegendes Datum ?
deckelmouk
26.08.2005, 16:51
Mit "einem Auge zu" könnte ich auch die Brustschilde noch mit einschließen.
Für mich hört es dann aber auch langsam auf. Der Eintritt in den UPU ist für
mich nicht unbedingt ein massgebliches Ansinnen, daran den Termin der
Klassik festzusetzen.
@1867:
Für mich ist der GPU ein sehr gutes Datum, um die Klassik daran festzumachen:
1. Der Wust von bilateralen Verträgen wurde gekappt und der Schritt in die Moderne vollzogen
2. Farblich und vom Informationsgehalt her wurden die Marken vereinheitlicht
Natürlich kann jeder seine eigene Definition von Klassik bilden, aber allgemeingültiger wird´s nimmer.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
apholzer
26.08.2005, 22:48
Natürlich gibt es unterschiedliche Ansichten, bis zu welchem Zeitpunkt man von Klassik sprechen kann/soll.
Der Eintritt in den APV/WPV ist sicher keine schlechte Festlegung, vor allem wenn man die vor allem Philatelie als ein Teilgebiet der Postgeschichte betrachtet. Aus "rein" philatelistischer Sicht ist dieser Termin aber nicht gar so einschneidend.
Ich selber würde den Zeitpunkt für jedes Land getrennt ansetzen, und zwar auf das Datum der Ausgabe der ersten Sondermarken...
Also bei Nepal wird es im Allgemeinen so gehandhabt dass die Marken im Motiv der ersten Ausgaben (Mi-Nrn. 1-20, gedruckt von 1881-ca. 1906) als klassische Ausgaben gelten.
Die Marken im gleichen Motiv welche von ca. 1917-18, Mi.Nr. 28-33) werden jedoch normalerweise von Klassiksammlern mitgesammelt.
Die Marken der Mi-Nrn. 17-20 (ausgegeben 1907) werden jedoch nicht mehr als klassische Marken bezeichnet.
Ich stimme apholzer zu dass man da Land für Land getrennt behandeln muss. Wie vorher schon von mir geschrieben, Tibet hat bezogen auf das Ausgabejahr eigentlich gar keine klassischen Ausgaben gehabt, aber auch keinerlei Sondermarken ausgegeben und dem UPU ist Tibet auch nie beigetreten…
Ich habe etwas vorschnell abgestimmt, bevor ich im Text zur Umfrage gesehen habe, dass Klassik hier bis 1920 erweitert wird.:o
Ich bezog es spontan nur auf Altdeutschland (bzw. zeitlich entsprechendes anderer Länder). Und das sammel ich nicht, weil es mir zu kompliziert (und auch zu teuer) ist. Da ich aber Deutsches Reich ab 1872 und Gebiete sammel, hätte ich anders antworten müssen.
Altdeutschland, also, das was ich unter Klassik verstehe, habe ich immer außen vor gelassen. Mich würden die Marken sehr reizen, vor allem die Ausgaben Oldenburgs, Bremens und Hannovers finde ich sehr schön und interessant. Leider sind es auch mit die teuersten Gebiete.:( Zudem gibt es so viele Fälschungen, Falschstempel, Neudrucke, Reparaturen usw., dass ich (vorerst) lieber ganz die Finger davon lasse, bevor ich sie mir verbrenne. Ich kann sie ja, bis ich mich mal irgendwann an sie ranwage, in Auktionskatalogen bewundern. Oder auch bei eBay; denn dabei lerne ich gleich auch einiges über Fälschungen dieser Marken.:D
MfG
JoRoRe
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