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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Definition Heimatsammlung / Postgeschichte?



reini
28.07.2005, 08:06
Moin,

kann mir bitte mal jemand die Begriffe "Heimatsammlung" und "Postgeschichte" definieren?

Oder ist am Ende jede Heimatsammlung eine postgeschichtliche Sammlung und jede postgeschichtliche Sammlung eine Heimatsammlung?

Reini

Lars Böttger
28.07.2005, 11:41
@reini:

Ohne ein Lexikon in der Hand zu haben, würde ich eine Heimatsammlung folgendermassen charakterisieren:

- Beschränkung auf einen Ort/Kreis/Region
- (normalerweise) keine zeitliche Beschränkung
- Versuch, möglichst alle Stempel/Versendungsformen/Frankaturen/Leitwege zu belegen (mit dem Wissen, dass sowas bei kleineren Orten unmöglich ist)

Der Schnittpunkt mit der Postgeschichte sind die Versendungsformen und die Leitwege.

Eine postgeschichtliche Sammlung konzentriert sich dagegen entweder auf:

- Versendungsformen
- Leitwege
- Postverträge

Meist in einem begrenzten zeitlichen Rahmen, da ansonsten der Rahmen gesprengt wird. Einem Postgeschichtler ist es also wurscht, wo ein Brief o.ä. herkommt, solange er die richtige "Behandlung" erfahren hat. Für einen Heimatsammler ist ein Beleg aus dem Nachbardorf schon uninteressant, egal wie toll er sein mag.

Heimatsammlung = Postgeschichte funktioniert also nicht.

Beste Sammlergrüsse!

Lars

argedtbeswk1
28.07.2005, 12:01
Lieber reini,
auch nach meinem dafürhalten stimmt die gleichung nicht unbedingt. heimatgeschichte könnte sich z.b. mit den verschiedenen postämtern eines ortes befassen, die anhand einer sammlung dokumentiert werden. eine postgeschichtliche sammlung könnte sich z.b. mit den verwendungsmöglichkeiten der briefmarken im von deutschland besetzten belgien (1914-1918) befassen. es ließen sich genügend viele andere beispiele finden ....
mit einiger fantasie ließe sich aber auch postgeschichte und heimatgeschichte kombinieren. z.b. die verwendung der germania-marken dokumentiert anhand von belegen und stempeln der verschiedenen postämter vom Ort xy in den jahren 1914-1918 ...
von daher wünsche ich dir viel erfolg bei der gestaltung deiner sammlung. lass sich nicht zu sehr beschränken, und sammle so, wie es dir spass macht.
argedtbeswk1

wuerttemberger
28.07.2005, 21:31
kann mir bitte mal jemand die Begriffe "Heimatsammlung" und "Postgeschichte" definieren?


Hallo reini

An den vorangehenden Antworten kannst Du erkennen, dass es noch recht schwer ist den Begriff "Postgeschichte" richtig einzuordnen. Die Postgeschichte ist kein Sammelgebiet im klassischen Sinn, zu dem es einen bestimmten Katalog gibt. Es ist vielmehr die Art und Weise des Sammelns und der Aufarbeitung des Materials, das die Postgeschichte ausmacht. Selbstverständlich kann man eine Heimatsammlung vollständig postgeschichtlich bearbeiten. Es kommt nur darauf an, WIE man es anpackt.
Bleiben wir mal bei der Vorphilatelie, die gerne auch mit Postgeschichte gleichgesetzt wird. Dieser Abschnitt ist vielen Heimatsammlern besonders wichtig und sie sortieren ihre ganzen Belege meist nach Stempeln. Das ist die philatelistische Sichtweise, die immer danach trachtet etwas zu katalogisieren und in einer Fehlliste abzuhaken. Darunter leidet aber das postgeschichtliche Verständnis. Eine Umstellung der Sortierung auf Destinationen oder Leitwege eröffnet dem Betrachter aber ganz neue Ansichten und das Verständnis für das Material wächst dadurch immens. Man erkennt nun die Systematik der Taxierungen viel besser und kann Veränderungen gut dokumentieren. Auch portofreie Dienstbriefe haben darin ihren Platz, weil sie die Vielzahl der Portofreiheiten in der damaligen Zeit dokumentieren.
Postgeschichte fragt immer Wie? und Warum? Werden diese Fragen in einer Heimatsammlung gestellt und beantwortet, dann ist es auch eine postgeschichtliche Sammlung. Die allermeisten Heimatsammlungen klammern diese Fragen aber gänzlich aus, weil das über lange Zeiträume hinweg konsequent zu bearbeiten sehr aufwändig ist. Postgeschichte von 1800 bis zur Gegenwart ist eben nicht trivial!
Es gibt aber auch sehr gute moderne postgeschichtliche Sammlungen, in denen kein Beleg älter als 20 Jahre ist. Nehmen wir mal als aktuelles Beispiel die viel geschmähten Briefzentren. Die Entwicklung dahin und die Umstellung der Briefbearbeitung ist ein Stück moderner Postgeschichte, deren Erforschung in einer Heimatsammlung auch seinen Platz haben muß! Und diese Aufgabe ist durchaus anspruchsvoll, denn das Material dazu ist noch zu modern, um es bei Händlern kaufen zu können.

Ich möchte auf jeden Fall folgenden Artikel von Dr. Helbig empfehlen:
http://www.arge-bayern.de/aktuell/meinungen/postwiss.htm
Es ist zwar schwere Kost, aber er fördert das Verständnis für die Postgeschichte

Gruß

wuerttemberger

reini
29.07.2005, 07:53
Vielen Dank für die bisherigen Antworten, ich bin jetzt schon viel schlauer. Wenn ich definiere:

Heimatsammlung: Sammlung von Stempeln etc. aus einem kleinen, geographisch umgrenzten, Gebiet. Oft werden unter diesem Titel auch Postkarten, Fotos und die Entwicklungsgeschichte der örtlichen Post dokumentiert.

Postgeschichte: Die Frage des "Warum?" und "Wieso?" rückt gegenüber dem Katalogisierungsgedanken der Philatelie in den Vordergrund.

Mir scheint es im Einzelfall sehr schwierig zu werden postgeschichtliche und länderphilatelistische Web-Sites voneinander zu trennen. Daher werde ich im Open Directory Project wohl nur die Heimatsammlungen in eine Unterkategorie stopfen und die Postgeschichte normal einsortieren.

Vielen Dank für Eure Antworten!

Kjell

Hangover
29.07.2005, 09:45
Postgeschichte: Die Frage des "Warum?" und "Wieso?" rückt gegenüber dem Katalogisierungsgedanken der Philatelie in den Vordergrund.

Ketzerischer Beitrag meinerseits: Postgeschichte, oder, einen Schritt weiter: wirtschafts- und sozialhistorische Forschung, hat NICHTS aber auch gar nichts mit dem Zusammenkaufen von Briefmarken oder Belegen und dem Deuten irgendwelcher Leitwege zu tun. Ein einzelner Beleg ist eben nur genau das: ein Belegstück dafür, dass ein Postvertrag eingehalten, eine hoheitliche Anordnung befolgt wurde (oder eben nicht).

Die tatsächlich relevante Information, eben das "Wie? Auf welchem Weg? Zu welchem Preis? usw." liegt gut versteckt in Archiven oder Bibliotheken und muss da erstmal ausgebuddelt werden.

Der inflationäre Gebrauch des Begriffs Postgeschichte (im Handel oft synonym mit "ich nenn das mal Postgeschichte, dann kann ich das Doppelte verlangen") kommt aus dem Ausstellungswesen, wo Postgeschichte als Oberbegriff für alle Exponate herhalten muss, die eben nicht einer klassischen Ländersammlung entsprechen. In diesen "postgeschichtlichen Exponaten" finden sich dann auch etliche Heimatsammlungen... womit wir wieder beim Anfang angekommen wären...

Lars Böttger
29.07.2005, 12:28
Mir scheint es im Einzelfall sehr schwierig zu werden postgeschichtliche und länderphilatelistische Web-Sites voneinander zu trennen. Daher werde ich im Open Directory Project wohl nur die Heimatsammlungen in eine Unterkategorie stopfen und die Postgeschichte normal einsortieren.

Aaaaaarghhhhhh! Sorry, musste sein :D Eine Ländersammlung und eine postgeschichtliche Sammlung - auch auf Websites, lässt sich sehr leicht unterscheiden. Als Postgeschichtler wandelst Du auf den Pfaden der Postbeamten, bei einer Ländersammlung wird der posttechnische Aspekt zu Gunsten des regionalen Gedanken zurückgestellt. Das sollte sich jederzeit trennen lassen.

Beste Sammlergrüsse!

Lars

Postal History Rulez!

Wolf Heß
29.07.2005, 15:47
[QUOTE=reini]Vielen Dank für die bisherigen Antworten, ich bin jetzt schon viel schlauer. Wenn ich definiere:

Heimatsammlung: Sammlung von Stempeln etc. aus einem kleinen, geographisch umgrenzten, Gebiet. Oft werden unter diesem Titel auch Postkarten, Fotos und die Entwicklungsgeschichte der örtlichen Post dokumentiert.

Postgeschichte: Die Frage des "Warum?" und "Wieso?" rückt gegenüber dem Katalogisierungsgedanken der Philatelie in den Vordergrund.

Mir scheint es im Einzelfall sehr schwierig zu werden postgeschichtliche und länderphilatelistische Web-Sites voneinander zu trennen. Daher werde ich im Open Directory Project wohl nur die Heimatsammlungen in eine Unterkategorie stopfen und die Postgeschichte normal einsortieren.


Eine "Heimat-Sammlung" IST Postgeschichte!!!

Die Sammlung trägt allen lokalen Entwicklungen/Gegebenheiten der Post einer Ortschaft/Stadt oder einer Region Rechnung und gibt den geschichtlichen Überblick über eine vom Sammler selbst bestimmte Periode.

Ohne WENN und ABER ist eine Heimat-Sammlung Postgeschichte!!!

MfG

reini
29.07.2005, 16:47
Eine Ländersammlung und eine postgeschichtliche Sammlung - auch auf Websites, lässt sich sehr leicht unterscheiden. Als Postgeschichtler wandelst Du auf den Pfaden der Postbeamten, bei einer Ländersammlung wird der posttechnische Aspekt zu Gunsten des regionalen Gedanken zurückgestellt. Das sollte sich jederzeit trennen lassen.

Finde ich nicht. Wenn die Arge "xy-Ausgabe" z. B. auf ihrer Web-Site sowohl die Typen und Plattierungen der Ausgabe und dann die Verwendung dieser bedeutenden Serie auf Briefen darstellt, dann ist das im ersten Teil Philatelie, im zweiten Teil Postgeschichte. Oder habe ich es doch noch nicht gerafft?
MfG
Reini

Lars Böttger
29.07.2005, 18:02
Finde ich nicht. Wenn die Arge "xy-Ausgabe" z. B. auf ihrer Web-Site sowohl die Typen und Plattierungen der Ausgabe und dann die Verwendung dieser bedeutenden Serie auf Briefen darstellt, dann ist das im ersten Teil Philatelie, im zweiten Teil Postgeschichte. Oder habe ich es doch noch nicht gerafft?
MfG
Reini

IMHO nein. Der Bezugspunkt ist immer noch die Briefmarkenausgabe, nicht der postgeschichtliche Ansatz. Beispiel: Ich lese gerade ein Buch über die 5 Cent-Marke der USA von 1856. Da wird zuerst die Marke vorgestellt, dann die Verwendung auf Inlands- und Auslandsbriefen. Die Briefe werden postgeschichtlich beschrieben, der Dreh- und Angelpunkt bleibt aber die Marke.

Ein postgeschichtlicher Ansatz wäre der 15 Cent-Tarif USA-Frankreich. Der u.a. mit einem Dreierstreifen dieser Marke dargestellt werden konnte.

Hilft Dir das weiter?

Beste Sammlergrüsse!

Lars

Fehldruck
29.07.2005, 23:02
@Lars ein Sammlerfreund trägt alle möglichen Verwendungen der ersten Nachkriegstage von und nach auch innerhalb Berlins zusammen. Er belegt Daten, Wege, Poststellen ....amtliche Verfügungen und und

Postgeschichte oder Heimatsammlung?

Auch mir fällt es schwer den Unterschied zu verstehen.

Ist Postgeschichte nicht immer auch Heimat(Dorf,Stadt,Land,Kontinent)geschichte?

Für mich wäre der Überbegriff Zeitgeschichts-Sammlung mit (niedrigem bis hohem)Postgeschichts-Bezug sinnvoller.

Ich finde auch, daß der Begriff Postgeschichte manchmal überzogen verwendet wird. Ob ein Postsack nun auf diesem oder jenem Schiff(gleicher Leitweg) umgefallen ist, interessiert mich wenig und hat meiner Meinung nach oft auch wenig Aussagekraft für die Postgeschichte.

Fehldruck

reini
30.07.2005, 07:27
@Lars:
Vielen Dank, ja stimmt schon. Ich denke trotzdem, dass ich im ODP diese Unterscheidung zunächst nicht vornehmen werde. Das kommt dann, wenn ich 100 Links unter "Deutsches Reich" gesammelt habe. ;)

Reini

Lars Böttger
30.07.2005, 09:40
[QUOTE=Fehldruck
Ich finde auch, daß der Begriff Postgeschichte manchmal überzogen verwendet wird. Ob ein Postsack nun auf diesem oder jenem Schiff(gleicher Leitweg) umgefallen ist, interessiert mich wenig und hat meiner Meinung nach oft auch wenig Aussagekraft für die Postgeschichte.

Fehldruck[/QUOTE]

@fehldruck:

Autsch, der sass! Ist das Deine Meinung? Hoffe nicht... :mad: Gerade da wird es spannend: Viele Vor-UPU-Tarife waren z.B. an eine bestimmte Schiffahrtslinie bzw. Abfahrtshafen gebunden, um jetzt das Franko/Porto richtig interpretieren zu können, muss ich den Namen und die Abfahrts-/Ankunftsdaten kennen. Vorher kann ich noch nicht einmal sagen, ob es der gleiche Leitweg ist...

Für mich macht es auch einen Unterschied, ob ein Brief auf einem Schiff lief, das während der Fahrt unterging, dessen Post gerette wurde, oder ob es die Fahrt davor oder danach war. Merkt man auch ein bisselr im Preis...

Ausserdem kommt hinzu, dass in Phasen von Tarifänderungen solche Post extrem spannend ist, weil vieles noch nicht vertragsgemäss lief. Um die Sache auf die Spitze zu treiben, oft ist es auch wichtig, zu wissen, WER der Postbeamte an Bord war, um Belege deuten zu können. Das geht bis zum Handschriftenvergleich.

Dr. Hess hat für mich die wichtigste Frage von @reini geklärt. Ich hätte doch einen Blick in meinen Leitfaden für die Erstellung von postgeschichtlichen Exponaten risikieren sollen... Dein Sammlerfreund betreibt IMHO Postgeschichte (wenn ich es in die Sammelkategorie stecke).

Beste Sammlergrüsse!

Lars

P.S. Tuuut Tuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuut!

rolfnr
30.07.2005, 11:31
Vielleicht noch eine weitere Hilfe.

Im Band 6 der Reihe Colloquium Philatelicum "Zwei Aspekte der Philatelie" werden zwei verschiedene Arten von Heimatsammlungen vorgestellt:

1.) Die Postgeschichte von Aachen 1943 bis 1948
Prof. Wigand Bruns

2.) Die thematische Heimatsammlung
Nürnberg, Aufstieg zur größten Reichsstadt Deutschlands 1050 - 1530
Michael Winkler

Eine Definition aus dem Heft habe ich als Datei angehängt.
Das Heft kann auf der Homepage des VPHA online bestellt werden, Kosten incl. Porto (2004) 5,00 EUR.

Außerdem wird auf der Homepage der MG Deutsche Geschichte eine thematische Heimatsammlung "Erlangen" von G. Binder vorgestellt.

Viele Grüße
Rolf

Fehldruck
30.07.2005, 13:23
@deckelmouk

Ich gehe nochmal ins Detail. So böse wollte ich gar nicht schreiben ,sorry!!!.

Geht das Schiff unter und der Leitweg ist nicht mehr möglich, weil es das einzigste Schiff dieser Route war....dann wäre es meiner Meinung nach postgeschichtlich von Bedeutung.

Geht das Schiff unter und der Leitweg wird genau auf derselben Route von 5 Schiffen weiterbetrieben... dann wäre es meiner Meinung nach postgeschichtlich unbedeutend.

Preislich ist die Unglückspost natürlich oft höher bewertet. Das Unglück hat (siehe oben) für mich aber nicht immer postgeschichtliche Bedeutung.

Wenn man weiß wer den Postsack geleert hat, kann man vielleicht postgeschichtliche Daten ableiten. Die alleinige Kenntnis über den Namen des Postsackleerers ist für mich noch keine Postgeschichte.

P.S. Die Post hat nun alle Briefkästen von Innen mit Scannercodes versehen. Der Leerer muß bei der Entleerung scannen (bis hierhin ironiefrei !!!). So sichert die Post bereits jetzt wertvolle "postgeschichtliche" Daten. Der Name des Leerers kann nun exakt noch Jahre später ermittelt werden. Zudem kann der Brandort abgebrannter Postfahrzeuge genau zwischen zwei Briefkästen lokalisiert werden.

Lars Böttger
30.07.2005, 14:33
@fehldruck:

Du weisst, dass Du mein Exponat gerade mehr oder weniger als Humbug bezeichnest?

Beste Sammlergrüsse!

Lars

HDF
30.07.2005, 15:24
Hallo,

vielleicht solltet Ihr beiden euch mal über PN oder Telefon unterhalten und die offensichtlichen Missverständnisse ausräumen, ehe dass hier noch ausartet.

Freundliche Grüsse

Hans-Dieter Friedrich

wuerttemberger
30.07.2005, 15:29
Ketzerischer Beitrag meinerseits: Postgeschichte, oder, einen Schritt weiter: wirtschafts- und sozialhistorische Forschung, hat NICHTS aber auch gar nichts mit dem Zusammenkaufen von Briefmarken oder Belegen und dem Deuten irgendwelcher Leitwege zu tun. Ein einzelner Beleg ist eben nur genau das: ein Belegstück dafür, dass ein Postvertrag eingehalten, eine hoheitliche Anordnung befolgt wurde (oder eben nicht).
Ketzer! :D Ein einzelner Beleg sagt tatsächlich nur sehr wenig aus. Entscheidende Erkenntnisse über die Postpraxis kann man am leichtesten über eine, oder besser mehrere Korrespondenzanalysen gewinnen.


Die tatsächlich relevante Information, eben das "Wie? Auf welchem Weg? Zu welchem Preis? usw." liegt gut versteckt in Archiven oder Bibliotheken und muss da erstmal ausgebuddelt werden.



So weit zur Theorie. Manchmal sah es aber in der täglichen Praxis ganz anders aus. Postgeschichte lebt nur aus der Symbiose zwischen Theorie (Literatur) und Praxis (Belegesammlung). Diese allein von der theoretischen Seite aus betreiben zu wollen halte ich für genauso gewagt, wie das Schwimmen auf dem Trockenen zu erlernen und dann gleich darauf den Ärmelkanal zu durchschwimmen.

Fehldruck
30.07.2005, 18:40
@HDF

ist schon passiert! :)
Ich denke ja immernoch, daß unsere Meinungen sehr dicht beieinander sind. Aber irgendwie habe ich wohl ein Fettnäpfchen .....napf erwischt.


@deckelmouk

Angebot angenommen-(selbst schuld)! :)

Ich werde mir Deinen Humbug mal ansehen und bin mir bereits jetzt sehr sicher, daß es eine Super!!! Postgeschichtliche Sammlung ist. :)


Fehldruck