Dirk Bake
08.01.2005, 23:00
Mir ist ein größerer Posten lose gestempelte USA-Marken zugeflogen - zumeist Massenware. Zu einigen enthaltenen Exemplaren der Michel-Nummern 894 und 962 habe ich zahlreiche Fragen:
- Im Michel-Nordamerika-Katalog von 2000 (oder war's 2001?) habe ich leider keinen Hinweis darauf gefunden, wie die Markenheftchenblätter der Michel-Nr. 894 aussehen. Ich würde gern nachvollziehen können, warum Marken deutlich seltener sind, die nur unten geschnitten sind (ist mir nur eine von in die Finger gekommen) und die oben und rechts geschnitten sind (habe ich noch nie gesehen).
- Die linken drei 894 Dl der angehängten Datei FDR 1 sind so weit dezentriert, dass ein winziger Teils des Bilds der Nachbarmarke mit zu sehen ist. (Des besseren Kontrasts wegen habe ich je ein Stück gelbes Papier untergelegt.) Die linken beiden weisen am linken Rand die Oberkante der vorderen Buchstaben des Schriftzugs FRANKLIN D. ROOSEVELT auf, die dritte von links zeigt auf einem rechten Zahn einen kleinen Teil der Wertziffer der Nachbarmarke. Wird so etwas gesondert gesammelt, oder kommt diese ungenaue Zentrierung so häufig vor, dass derlei nicht als Besonderheit angesehen wird?
- Die rechten beiden Marken 894 C derselben Datei sind falsch aus der Rolle geschnitten worden. Das Portrait geht bei beiden bis zur Unterkante oder sogar darüber hinaus, bei der rechten ist auf dem oben anhängenden Stück der Nachbarmarke sogar noch die Unterkante des Portraits zu sehen (z.T. gelb unterlegt, damit's besser erkennbar ist). Wird so etwas zwecks Dokumentation einer Markenautomaten-Ungenauigkeit gesammelt? Oder gelten die Marken als defekt, da sie theoretisch auch mittels Schere aus einer Rolle herausgetrennt worden sein könnten?
- Die Marken 894 Dr der Datei FDR 2 sind sämtlichst zu schmal und im Markenbild rechts angeschnitten (sie könnten bei der Herstellung links der ersten beiden Marken der oberen Zeile im Druckbogen gestanden haben). Die Schnitte verlaufen übrigens nicht alle parallel zum Markenbild. Sammelwürdig oder Ausschuss?
- In der Datei FDR 3 sind Marken versammelt, bei denen an einer Seite die Zähnung teilweise oder ganz durch einen Schnitt ersetzt ist. Die vier Rollenmarken links dürften (vergleichbar den rechten beiden Marken der ersten Zeile) beim Trennen von der Rolle verletzt worden sein, wobei an der Unterkante der dritten von links noch ein winziger Rest der Zähnung zu sehen ist. Sammelwürdig oder wegwerfen? Bei den rechten beiden Marken der dritten Zeile (nicht aus der Rolle) ist ebenfalls noch je ein winziger Rest der Zähnung zu sehen. Auch bei diesen frage ich mich, ob die verschnittene Zähnung produktionsbedingt zustandekam oder durch Unachtsamkeit beim Ausschneiden aus dem Briefumschlag - und entsprechend, ob sie als Besonderheiten sammelwürdig sind.
- Es kommen von 894 D und E überbreite Marken vor (siehe Datei FDR 4, die beiden rechten Exemplare) und zu schmale (zwei Stück links davon) - wohl aufgrund eines zu kleinen bzw. zu großen waagerechten Abstandes zwischen Schnittmesser und Zähnungsleiste. Sind die zu schmalen überhaupt als sammelwürdig anzusehen? Theoretisch können die auch mittels Schere aus vierseitig gezähnten hergestellt werden.
- In der Datei FDR 5 sind drei 962er aus Rollen zu sehen, deren Schnitte nicht gerade (1. und 3. Exemplar) bzw. nicht parallel zueinander (mittlere Marke) verlaufen. Kommt so etwas herstellungsbedingt zustande, oder sind die gestempelten Marken vorm Baden versehentlich angeschnitten worden?
Leider liegen mir nur lose gestempelte Marken vor, sonst hätte ich mittels Vergleich mit postfrischen oder auf Sendungen aufgeklebten Erkenntnisse gewinnen können. Ich freue mich über jeden erhellenden Hinweis zu meinen zahlreichen Beobachtungen und Fragen.
Selbstverständlich gebe ich Besonderheiten wie die abgebildeten und nachfolgende beschriebenen gern auch im Tausch ab, da ich keine ausländischen Marken sammeln möchte.
- Im Michel-Nordamerika-Katalog von 2000 (oder war's 2001?) habe ich leider keinen Hinweis darauf gefunden, wie die Markenheftchenblätter der Michel-Nr. 894 aussehen. Ich würde gern nachvollziehen können, warum Marken deutlich seltener sind, die nur unten geschnitten sind (ist mir nur eine von in die Finger gekommen) und die oben und rechts geschnitten sind (habe ich noch nie gesehen).
- Die linken drei 894 Dl der angehängten Datei FDR 1 sind so weit dezentriert, dass ein winziger Teils des Bilds der Nachbarmarke mit zu sehen ist. (Des besseren Kontrasts wegen habe ich je ein Stück gelbes Papier untergelegt.) Die linken beiden weisen am linken Rand die Oberkante der vorderen Buchstaben des Schriftzugs FRANKLIN D. ROOSEVELT auf, die dritte von links zeigt auf einem rechten Zahn einen kleinen Teil der Wertziffer der Nachbarmarke. Wird so etwas gesondert gesammelt, oder kommt diese ungenaue Zentrierung so häufig vor, dass derlei nicht als Besonderheit angesehen wird?
- Die rechten beiden Marken 894 C derselben Datei sind falsch aus der Rolle geschnitten worden. Das Portrait geht bei beiden bis zur Unterkante oder sogar darüber hinaus, bei der rechten ist auf dem oben anhängenden Stück der Nachbarmarke sogar noch die Unterkante des Portraits zu sehen (z.T. gelb unterlegt, damit's besser erkennbar ist). Wird so etwas zwecks Dokumentation einer Markenautomaten-Ungenauigkeit gesammelt? Oder gelten die Marken als defekt, da sie theoretisch auch mittels Schere aus einer Rolle herausgetrennt worden sein könnten?
- Die Marken 894 Dr der Datei FDR 2 sind sämtlichst zu schmal und im Markenbild rechts angeschnitten (sie könnten bei der Herstellung links der ersten beiden Marken der oberen Zeile im Druckbogen gestanden haben). Die Schnitte verlaufen übrigens nicht alle parallel zum Markenbild. Sammelwürdig oder Ausschuss?
- In der Datei FDR 3 sind Marken versammelt, bei denen an einer Seite die Zähnung teilweise oder ganz durch einen Schnitt ersetzt ist. Die vier Rollenmarken links dürften (vergleichbar den rechten beiden Marken der ersten Zeile) beim Trennen von der Rolle verletzt worden sein, wobei an der Unterkante der dritten von links noch ein winziger Rest der Zähnung zu sehen ist. Sammelwürdig oder wegwerfen? Bei den rechten beiden Marken der dritten Zeile (nicht aus der Rolle) ist ebenfalls noch je ein winziger Rest der Zähnung zu sehen. Auch bei diesen frage ich mich, ob die verschnittene Zähnung produktionsbedingt zustandekam oder durch Unachtsamkeit beim Ausschneiden aus dem Briefumschlag - und entsprechend, ob sie als Besonderheiten sammelwürdig sind.
- Es kommen von 894 D und E überbreite Marken vor (siehe Datei FDR 4, die beiden rechten Exemplare) und zu schmale (zwei Stück links davon) - wohl aufgrund eines zu kleinen bzw. zu großen waagerechten Abstandes zwischen Schnittmesser und Zähnungsleiste. Sind die zu schmalen überhaupt als sammelwürdig anzusehen? Theoretisch können die auch mittels Schere aus vierseitig gezähnten hergestellt werden.
- In der Datei FDR 5 sind drei 962er aus Rollen zu sehen, deren Schnitte nicht gerade (1. und 3. Exemplar) bzw. nicht parallel zueinander (mittlere Marke) verlaufen. Kommt so etwas herstellungsbedingt zustande, oder sind die gestempelten Marken vorm Baden versehentlich angeschnitten worden?
Leider liegen mir nur lose gestempelte Marken vor, sonst hätte ich mittels Vergleich mit postfrischen oder auf Sendungen aufgeklebten Erkenntnisse gewinnen können. Ich freue mich über jeden erhellenden Hinweis zu meinen zahlreichen Beobachtungen und Fragen.
Selbstverständlich gebe ich Besonderheiten wie die abgebildeten und nachfolgende beschriebenen gern auch im Tausch ab, da ich keine ausländischen Marken sammeln möchte.