Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Inflation: Porto nach Österreich
Halli hallo,
bestanden während der Inflation besondere Portosätze für Sendungen nach Österreich, die dem einer Inlandssendung entsprachen? Hintergrund: Ich habe hier eine Postkarte von München nach Österreich von 1921, frankiert mit einer 40-Pfennig-Marke der Bayern-Überdruckserie. 40 Pfennig entsprachen dem Porto für eine Inlandsfernpostkarte. Auf der Karte ist kein Nachtaxvermerk.
@Olli
Ja, für Österreich und einige andere Gebiete (u.a. Tschechoslowakei) bestanden Sondertarife.
Die Karte ist portogerecht frankiert.
Gruß
lickle
Danke für die schnelle Info. Jetzt wird es aber Zeit, dass ich hier eine Literaturlücke schließe.
@Olli,
Infla-Berlin plant eine Neuauflage von Band 12 "Die Tarife für Brief und Paketpost vom 1.7.1906 bis31.12.1923" von H.P.Oechsner.
Das wird sicherlich nicht allzu teuer werden.
Ob sich allerdings die zweite Auflage von Michels Postgebührenhandbuch lohnt kann ich nicht sagen, da ich noch keines in der Hand hatte. Die erste Auflage habe ich gleich eingemottet, da diese viel zu viele Fehler enthielt.
Es ist schon bezeichnend, wenn nach so kurzer Zeit eine zweite Auflage herausgebracht werden mußte. Offenbar wurde dieses Werk mit einer sehr heißen Nadel gestrickt.....
Gruß
lickle
Oh, woher hast du die Info mit der Neuauflage? Sollte ich da etwas überlesen haben? Lohnt es sich, darauf zu warten? Sonst würde ich die aktuelle Ausgabe bestellen. 6 Euro dafür sind ja wirklich nicht die Welt.
@OlliG
Du hast nichts überlesen *gg*. Es lohnt sich aber auf jeden Fall auf die neue Auflage zu warten, denn diese wird fehlerbereinigt sein (zumindest die, die bis heute bekannt sind) und die Tabellen werden etwas übersichtlicher ;)
Gruß
lickle
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