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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Brief mit H-Blatt123 nur Gebrüft??



Reich_siggi
07.02.2011, 13:19
@Hallo miteinander!

mein Bekannter ist scharf auf diesen Brief.Ich aber meinte er,der Stempel und die ganze aufmachung eine Fälschung sein könnte sollte man nicht eine Brüfung in betracht ziehen.Bei einen Kaufpreis von 130.-€
Das H-Blatt bringt ja nur gestempelt eine guten Preis!!!

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Harald Krieg
07.02.2011, 13:53
Also als Brief würde das nicht bezeichnen, der ist ja so stark beschnitte, dass es nur als Brieftück des gestempelten Heftchenblattes gelten dürfte.

Wo soll das Stück gekauft werden? Wie lauten die Beschreibung und die Verkaufsbedingungen?

Kontrollratjunkie
07.02.2011, 14:18
Kann solch ein Brief, wenn es denn einer ist, portorichtig sein ?

Gruß
KJ

Reich_siggi
07.02.2011, 14:44
Also als Brief würde das nicht bezeichnen, der ist ja so stark beschnitte, dass es nur als Brieftück des gestempelten Heftchenblattes gelten dürfte.

Wo soll das Stück gekauft werden? Wie lauten die Beschreibung und die Verkaufsbedingungen?

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Hier der Brief in orginal

Reich_siggi
07.02.2011, 14:47
Kann solch ein Brief, wenn es denn einer ist, portorichtig sein ?

Gruß
KJ

Das habe ich mir ja auch gefragt

Jörg
07.02.2011, 19:59
Hallo zusammen,

der Stempel "BERLIN O 17" und der Vermerk "Russische Zone" verraten den Absendeort des Briefes: Ostberlin. Ich lese als Stempeldatum März 1948 - korrekte Frankierung mit der Gemeinschaftsausgabe.

Auslandstarif aus der SBZ sowie alle möglichen Zusatzleistungen (auf die ich auf dem Brief aber keinen Hinweis entdecken kann) enden alle auf glatte 10 Pfennig, bestenfalls mal auf 5 Pfennig.

Frankierte Summe ist 108 Pfennig, wenn ich richtig addiere - kann also nicht portorichtig sein.

Bis 20 g betrug das Porto 50 Pfennige, je weitere 20 g 20 Pfennige. Ergeben sich also folgende Portostufen:
bis 40 g 70 Pfg
bis 60 g 90 Pfg
bis 80 g 110 Pfg.

Für 110 Pfg wäre der Brief bereits unterfrankiert, also kommen nur 60 g in Frage - da wäre der Brief dann aber um 18 Pfg. überfrankiert; man hätte also gut eine 16 Pfg.-Marke weglassen können.

Außerdem würde ich bei einer Sendung 1948 aus der SBZ nach Amerika einen Zensurvermerk erwarten (das kann ich nicht mit Sicherheit behaupten, da wissen andere bestimmt besser Bescheid). Noch mehr vermisse ich aber einen Transit- und/oder Ankunftsstempel.

Ich würde prüfen lassen.

Reich_siggi
07.02.2011, 21:05
Also als Brief würde das nicht bezeichnen, der ist ja so stark beschnitte, dass es nur als Brieftück des gestempelten Heftchenblattes gelten dürfte.

Wo soll das Stück gekauft werden? Wie lauten die Beschreibung und die Verkaufsbedingungen?


@ saeckingen,

Liegt schon 1-2 Monate bei einen Trödlerhändler der regelmäßig in einer Halle sein Stand hat.